Gespräche über Parteieintritt
Gabriele Pauli ist „offen für alles“

Die Fürther Landrätin Gabriele Pauli will nach ihrem Parteiaustritt schon bald Gespräche mit anderen Parteien über eine Mitgliedschaft führen. „Solche Gespräche bahnen sich derzeit an. Ich dränge mich aber nirgendwo rein. Es muss schon auch passen“, sagte Pauli. So recht will die frühere CSU-Rebellin aber keine Partei in ihren Reihen haben.

HB FÜRTH. Auf die Frage, welche Partei sie bevorzuge, sagte sie der Deutschen Presse- Agentur: „Ich bin zunächst offen für alles. Ich will vor den Gesprächen nichts ausschließen.“ Weder die bayerische FDP noch die Grünen und die Freien Wähler (FW) zeigen indes Interesse an einer Aufnahme Paulis. Die FDP- Landesvorsitzende Sabine Leutheusser-Schnarrenberger sagte dem Nachrichtenmagazin „Focus“, sie sehe für eine Zusammenarbeit mit Pauli „keine Basis“ mehr. FW-Chef Hubert Aiwanger sagte dem Magazin, eine käufliche Politikerin sei der Basis seiner Partei „nicht vermittelbar“. Die Grünen-Vorsitzende Theresa Schopper sagte: „Wir sind gut aufgestellt und haben keinerlei Vakanzen.“

Pauli hatte mit ihrer Kritik an CSU-Chef und Ministerpräsident Edmund Stoiber maßgeblich zu dessen Rücktritt von beiden Ämtern beigetragen. Ende September kandidierte sie erfolglos für den Parteivorsitz. Vor wenigen Tagen trat sie aus der CSU aus. Dies kündigte sie in einem Hochglanz-Magazin an, von dem sie dafür Geld erhielt. Dieses Vorgehen trug Pauli erhebliche Kritik ein.

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