Gespräche über wirtschaftliche Zusammenarbeit im Mittelpunkt
Schröder besucht Algerien

Nach Abschluss seiner Reise nach Libyen ist Bundeskanzler Schröder in Algerien eingetroffen. Dort stehen ebenfalls die Wirtschaftsbeziehungen im Mittelpunkt.

HB BERLIN. Bundeskanzler Gerhard Schröder ist am Freitagabend in Algerien gelandet. Er wurde am Flughafen von Algier von Staatspräsident Abdelaziz Bouteflika begrüßt. Bei den Gesprächen sollen vor allem die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Ländern ausgebaut werden. So sollen mehrere Verträge mit deutschen Firmen unterzeichnet werden.

Aber auch politische Inhalte stehen auf dem Programm. Dabei soll es unter anderem um die Reform der Vereinten Nationen gehen. Algerien ist wie Deutschland zur Zeit nicht-ständiges Mitglied im UN-Sicherheitsrat.

Am heutigen Samstag legt Schröder zunächst am Ehrenmal der Märtyrer einen Kranz nieder. Danach wird er von Bouteflika in dessen Amtssitz empfangen. Außerdem nimmt der Kanzler am algerisch-deutschen Wirtschaftsforum teil.

Bei seinem gestrigen Besuch in Libyen hatten Schröder und Revolutionsführer Muammar el Gaddafi vereinbart, dass Deutschland und Libyen ihre politische und wirtschaftliche Zusammenarbeit auf breiter Front ausbauen wollen. Schröder war der erste Bundeskanzler, der Libyen besuchte.

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