"Die waren aber drei, vier Tage in Lübeck und haben somit nicht nur bei uns gegessen", betonte Berger am Samstagabend im Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa. "Bei uns waren sie am letzten Abend. Sie waren im Hotel und haben Frühstücksbüffet gemacht, sie haben eben überall etwas zu sich genommen." Bei ihm sei unter anderem Fleisch und Salat serviert worden. "Ob sie nun alle Salat gegessen haben, das weiß ich nicht", sagte Berger. Anfang der Woche seien bereits Hygiene- und Reinigungspläne sowie Lieferwege kontrolliert worden, berichtete Bergers Küchenchef Frank Michel.
Das Kieler Landwirtschaftsministerium sieht bislang "keine heiße Spur", wie Ministeriumssprecher Christian Seyfert der dpa sagte. Untersuchungsergebnisse des zuständigen Robert Koch-Instituts (RKI) lägen bislang nicht vor. Eine RKI-Sprecherin bestätigte, dass ein Team zu Kontrollen in Lübeck war. Berger schloss im Gespräch mit dem ZDF nicht aus, dass er eine verseuchte Lieferung erhalten haben könnte. Seine Ware komme über Zwischenhändler vom Großhandel in Hamburg, berichtete der Gastronom.
Seinem Lieferanten vertraue er. "Er hat uns auch eine Unbedenklichkeitsbescheinigung gegeben." Um ganz sicher zu gehen, habe er von sich aus alle Mitarbeiter, die in der Küche arbeiten, zum Labor geschickt, um eine Stuhlprobe untersuchen zu lassen. Die Ergebnisse sollen am Montag vorliegen, sagte Berger. Küchenchef Michel betonte, die Belegschaft werde mit demselben Essen wie die Gäste versorgt, und niemand sei erkrankt.
Vermutungen, nach denen Großveranstaltungen wie der Hamburger Hafengeburtstag als Ausbreitungsort für die Ehec-Welle infrage kommen, wiesen die Behörden am Samstag zurück. Die Hamburger Gesundheitsbehörde berichtete auf Nachfrage, RKI-Experten hätten bereits vor zehn Tagen das Hafenfest als Auslöser der EHEC-Welle ausgeschlossen. Auch das RKI betonte, "Pressemeldungen, wonach Ehec-Infektionen mit Großveranstaltungen in Verbindung gebracht werden, decken sich nicht mit den Erkenntnissen des RKI und stehen im Widerspruch zu dem epidemiologischen Profil des Ausbruchs".
Bundesweit stieg die Zahl der Ehec-Infektionen am Wochenende weiter. Allein in Niedersachsen wurden am Samstag 458 Fälle und Verdachtsfälle gezählt - 40 mehr als am Vortag. Mindestens 520 Patienten leiden im ganzen Land an dem lebensgefährlichen HU-Syndrom (HUS). Daran sind in Deutschland mindestens 18 Menschen gestorben.
Unser neuer Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr scheint mit der Neuwagenkonfiguration seines Dienstwagens (ja, die Alcantarasitze mit abgesetzter Doppelstepnaht sind toll!) endlich fertig zu sein und kann sich nun endlich in die Niederungen seines neuen Aufgabenbereichs begeben. Vielleicht hat man ihm auch endlich aus Reihen des politischen "Kompetenzteams" gesagt, dass er als GESUNDHEITsminister dummerweise einer vorher nicht erkannten Doppelbelastung unterliegt, da er ärgerlicher Weise auch für die Kranken zuständig ist. Gerne hätten wir ihm das erspart. Trotzdem: vielen Dank für die Kondolenzbesuche in Hamburger Krankenhäusern. Wir lieben Katastrophentourismus. Und auch ein Krisenstab wird mit der Bundes-Ilse jetzt nach 3 1/2 Wochen Müßiggang eingerichtet. Ob das wohl nötig tut - schließlich steht Pfingsten vor der Tür... Und ab Montag soll es eine EHEC-Internetplattform geben. Wichtigste Aufgabe: die englische Übersetzung unseres gesammelten Unwissens!
Wenn die Gurke dreimal klingelt,ist es völlig anders zu werten, als würde es ein Auto sein.
Auch verrammelt man gerne die eigene Wohnung und dreht die Heizung ab. Todesmutig entblößt man die Brust und sagt, komm her du kleiner Schimmelpilz. Doch durch den Verkehr und am Schimmelpilz erkranken und sterben weitaus mehr Menschen als durch EHEC.
Die Produzenten beklagen die Verluste? Ja dann macht doch Gurken-Vodka und verkauft den an die Russen. Oder macht Biosprit und erzeugt Biostrom.
Und was jammern die Gastronomen? In NY wird zunehmend das Gemüse auf dem Dach oder im Hofgarten angebaut.
Bei uns aber, den Dichtern und Denkern, muß eine Fassade abgerissen werden, weil das Haus dem Ackerstaub nicht ausweichen kann.
http://bps-niedenstein.de/index.php
Wenn die Gurke dreimal klingelt,ist es völlig anders zu werten, als würde es ein Auto sein.
Auch verrammelt man gerne die eigene Wohnung und dreht die Heizung ab. Todesmutig entblößt man die Brust und sagt, komm her du kleiner Schimmelpilz. Doch durch den Verkehr und am Schimmelpilz erkranken und sterben weitaus mehr Menschen als durch EHEC.
Die Produzenten beklagen die Verluste? Ja dann macht doch Gurken-Vodka und verkauft den an die Russen. Oder macht Biosprit und erzeugt Biostrom.
Und was jammern die Gastronomen? In NY wird zunehmend das Gemüse auf dem Dach oder im Hofgarten angebaut.
Bei uns aber, den Dichtern und Denkern, muß eine Fassade abgerissen werden, weil das Haus dem Ackerstaub nicht ausweichen kann.
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