Gesundheitsminister
Rösler verbürgt sich für Schweinegrippe-Impfstoff

Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) hat bekräftigt, dass er keinerlei Zweifel an der Sicherheit des Schweinegrippen-Impfstoffs hat. Der Minister warb auch um Verständnis für die Lieferengpässe des Herstellers.
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HB LANGEN. „Wir haben sichere Impfstoffe in Deutschland, die in Deutschland zugelassen sind“, sagte Rösler am Freitag im Paul-Ehrlich-Institut (PEI) in Langen bei Frankfurt. In der Bundesbehörde für Impfstoff-Zulassung könne man sehen, dass alles Erdenkliche getan werde, um die Sicherheit zu gewährleisten. Rösler informierte sich in einem PEI-Labor über Prüfverfahren für H1N1-Virus-Vakzine. Zudem verabschiedete der Minister Institutsleiter Johannes Löwer in den Ruhestand und ernannte Klaus Cichutek, den bisherigen Vize-Präsidenten, zum 1. Dezember zu dessen Nachfolger.

Cichutek bemängelte erneut, dass dem PEI für seine Untersuchungen der Nebenwirkungen die Zahlen der Bundesländer über die bisher erfolgten Impfungen fehlten. Dazu sagte der Gesundheitsminister, man müsse den Ländern zugutehalten, dass sie zunächst einmal die Impfung sicherstellten. Er glaube, diese Reihenfolge sei richtig: „Erst die Impfung, dann die Statistik und die Bürokratie.“

Der Minister warb auch um Verständnis für die Lieferengpässe des Herstellers: „Die Produktion von Impfstoffen ist eine Produktion von Naturprodukten, die immer Schwankungen unterliegen kann.“ Er betonte aber zugleich, dass er nun auf die Zusage des Produzenten baue, bis Ende November 9,3 Mio. Dosen in Deutschland auszuliefern. Der Impfstoff ohne Wirkstoffverstärker speziell für Schwangere, den die Gesundheitskonferenz der Länder in Australien bestellt habe, werde Ende November, Anfang Dezember erwartet, sagte Rösler.

Kommentare zu " Gesundheitsminister: Rösler verbürgt sich für Schweinegrippe-Impfstoff"

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  • Für die interessen der Pharmalobby macht der Herr doch alles.
    Man befreit den Hersteller sogar pauschal von allen Haftungsansprüchen - auf Kosten des Steuerzahlers.
    Und so erfährt der bürger auch nicht, das neben dem umstrittenen Wirkverstärker auch noch Quecksilberanteile in Form von hochgiftigem Ethylquecksilberchlorid beigemengt werden! Tatsächlich sind es pro impfdosis immerhin 25 Mikrogramm in Form von Thiomersal, um die Haltbarkeit des Mittels zu steigern.
    Einem solchen "Gesundheitsminister" kann man doch vertrauen.

    in anderen Ländern sitzen da intelligente Menschen an den Schalthebeln. Dieses Glück haben wir nicht.

    http://info.kopp-verlag.de/news/schweinegrippe-impfung-polnische-gesundheitsministerin-warnt-vor-moeglicherweise-toedlichen-nebenwi.html

    Es wird Zeit, daß die deutschen mal aufwachen, und sehen wessen interessen in diesem bundestag vertreten werden.
    Die der bürger nicht.

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