Gesundheitsreform
Allianz-Manager warnt vor Wettbewerbsverlust

Der Chef der Allianz Privaten Krankenversicherung, Ulrich Rumm, sieht mit der Gesundheitsreform den Wettbewerb in der Privaten Krankenversicherung gefährdet.

HB MÜNCHEN. Hintergrund ist, dass die Regierung den Wechsel für Privatversicherte im Zuge der Gesundheitsreform erleichtern will. Dazu ist es nötig, dass die Kunden die bei der Versicherung angesammelten Beitragspolster fürs Alter zum neuen Anbieter mitnehmen können. Allianz-Manager Rumm sagte dem Handelsblatt, dass er dies nicht für möglich hält. „Falls es doch zu einer entsprechenden Regelung kommt, wird es stark von den Rahmenbedingungen abhängen, ob es Verlierer und Gewinner unter den Anbietern gibt, oder ob alle zu Verlierern werden, da einzig die Verwaltungskosten explodieren und in einem reinen Ausgleichsystem jeglicher Wettbewerb zum Erliegen kommt.“

Am Sonntag hatte ein an die Öffentlichkeit gelangter Brief Rumms an die Gesundheitspolitiker für Aufsehen gesorgt, von dem sich sogleich auch der Verband der Private Krankenversicherung distanzierte. Darin soll Rumm eine Mitnahme der Rückstellung für machbar gehalten haben. Rumm fühlt sich jedoch missverstanden und beteuert, dass er dies rechtlich nicht für möglich erachtet.

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