Gesundheitswirtschaft
Fachkräfte dringend gesucht

Jetzt wird es konkreter. Die Wirtschaft warnt seit geraumer Zeit davor, dass künftig immer mehr Fachkräfte fehlen. Jetzt legt die deutsche Gesundheitsbranche Prognosen vor, die den Fachkräftemangel als größtes Risiko beschreiben. Lösungsvorschläge haben die Branchenvertreter ebenfalls parat.
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HB BERLIN. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) hat Brancheneinschätzungen in einer Umfrage erhoben, aus der die Zeitung "Rheinpfalz am Sonntag" zitiert. Danach betrachten 33 Prozent der Betriebe der Gesundheitswirtschaft den Mangel an geeigneten Fachkräften als das größte Risiko für ihre wirtschaftliche Entwicklung. Zu Beginn des Jahres waren es noch 30 Prozent.

Die größten Steigerungsraten verzeichneten nach DIHK-Erkenntnissen die Pharmaindustrie mit einem Anstieg von neun auf 21 Prozent sowie die Medizintechnik mit einer Steigerung von 16 auf 27 Prozent seit Jahresbeginn.

Bei den Gesundheits- und sozialen Diensten, in denen mit 3,3 Millionen Beschäftigten fast zwölf Prozent der Gesamtbeschäftigten angestellt sind, sehen sogar 56 Prozent der Betriebe den Fachkräftemangel als größtes Risiko an.

Der Spitzenverband der Wirtschaft appellierte an die Unternehmen, durch familienfreundliche und flexible Arbeitszeiten ihre Anziehungskraft für Fachkräfte zu erhöhen.

Nach Ansicht von DIHK-Präsident Hans Heinrich Driftmann muss sich jedoch auch die Politik einbringen. Neben verstärkten Anstrengungen im Inland müsse auch mit "sinnvoll gesteuerter Zuwanderung" dem Fachkräftemangel begegnet werden.

Kommentare zu " Gesundheitswirtschaft: Fachkräfte dringend gesucht"

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  • bezahlt den Menschen für ihre Arbeit einen anständigen Lohn und schafft die Versklavung in Zeitarbeitsfirmen ab. Die Stuhlsitzer vom Sklavenhandel müssen sich ja nich auch noch an der Arbeitskraft anderer bereichern. Die können ja dann auch mal für das Geld das ein Pfleger bekommt Ärsche abputzen damit sie mal wissen was Arbeit ist.

  • @Händeringend suchen 50 jährige Arbeit mit menschenwürdiger entlohnung und auch noch arbeitsbedingungen die ein zeit geben um ordentlich arbeiten zu können,ja wir fangen dann alle in der Sachsenklinik an da ist das so geregelt.Der brüderle - bachusvirus greift um sich und erreicht alle branchen.Es ist doch ganz einfach von der leyen schnippt mit den finger dann stehen minimum 200 fillialeiter von Zeitarbeitsfirmen auf der Matte.die liefern dann Fachkräfte abmüssen auch nicht ausgebildet sein sonst wird die rentenkasse nie gesunden.die sind genügsam,anspruchslos und zu allen zu gebrauchen natürlich unter Fachlicher aufsicht.können die auch esperanto das sprechen wir doch in der EU oder Lachhaft

  • Fachkräftemangel in der Pharmaindustrie? Soll das ein Witz sein? Die Pharmaindustrie, bayer, Merck, Roche, entläßt tausende von Fachkräften (siehe Handelsblatt vom 19.11.2010). Versteht die industrie darunter Fachkräftemangel? Die Fachkräfte werden wie Ware behandelt, die man nach Profitrichtlinien und zur kurzfristigen Gewinnsteigerung entläßt oder einkauft. Sind Fachkräfte noch Menschen oder nur noch Dispositionsgut?
    Dazu ein bericht des WDR:
    http://video.google.com/videoplay?docid=-5401894609658529397#

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