Gewalt zwischen Kurden und Salafisten Verletzte bei Ausschreitungen in Hamburg

Eine Demonstration in Hamburg eskaliert. Kurden und radikale Muslime gehen aufeinander los. Es gibt Verletzte. Ein Augenzeuge berichtet von „ausgesprochen gewalttätigen“ Szenen.
Update: 08.10.2014 - 08:39 Uhr 36 Kommentare
Polizeikräfte gehen gegen demonstrierende Kurden vor, nachdem diese in eine Straßenschlacht mit gewalttätigen Salafisten verwickelt waren. Quelle: Verwendung weltweit

Polizeikräfte gehen gegen demonstrierende Kurden vor, nachdem diese in eine Straßenschlacht mit gewalttätigen Salafisten verwickelt waren.

(Foto: Verwendung weltweit)

HamburgBei Zusammenstößen zwischen Kurden und radikalen Muslimen sind in Hamburg nach Feuerwehrangaben acht Menschen verletzt worden. Etwa 400 Kurden hatten sich nach einer Demonstration gegen die Gewalt der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) am Dienstagabend in der Nähe einer Moschee versammelt, wie ein Sprecher der Polizei am Mittwoch sagte. Dort stellten sich ihnen den Angaben zufolge etwa 400 radikale Muslime entgegen, nach Erkenntnissen der Polizei vermutlich Salafisten. Zwischen Mitgliedern der beiden Gruppen habe es „gewalttätige körperliche Auseinandersetzungen“ gegeben.

Ein dpa-Fotograf vor Ort berichtete in der Nacht, die Polizei habe die Zufahrtsstraßen zu der Moschee komplett abgesperrt. Einsatzwagen blockierten den Sichtkontakt zwischen den Gruppen. Dann hätten mit Metallstangen, Macheten und spitzen Gegenständen bewaffnete Salafisten Kurden angegriffen, die ebenfalls Waffen bei sich trugen. Die Lage sei „ausgesprochen gewalttätig“ gewesen.

Die Polizei setzte Wasserwerfer ein, um die Parteien zu trennen. Die Verletzten wurden in Krankenhäuser gebracht, wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte. Der Einsatz dauerte bis zum frühen Morgen an.

Zuvor hatten etwa 500 Kurden in der Hamburger Innenstadt friedlich Solidarität mit den vom IS bedrängten Menschen in der umkämpften syrisch-türkischen Grenzstadt Kobane gefordert. Anschließend blockierte aber eine Gruppe von etwa 80 Kurden für etwa eine Stunde bis gegen 18.00 Uhr mehrere Gleise am Hamburger Bahnhof.

  • dpa
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36 Kommentare zu "Gewalt zwischen Kurden und Salafisten: Verletzte bei Ausschreitungen in Hamburg"

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  • Jetzt weiss ich endlich, was eine Kulturbereicherung ist, wie unsere Politiker es wollen!!!

  • Sollten die Salafisten bis spätestens Januar 2015 nicht verboten
    werden,kann ich mir gut vorstellen,das bei den nächsten
    Hamburg und Bremenwahlen im Februar bezw.Mai 2015 es ein
    Debakel für die etablierten Parteien geben wird .Ich ver-
    mute ,die AFD wird dafür sorgen .

  • @ Margrit Steer „Schon dass die Salafisten hir ständig Korane verteilen, ist eine Frechheit....“

    Sollen sie Korane verteilen, was ich als Frechheit empfinde, ist, daß islamische Gemeinden in Deutschland den höchsten deutschen Feiertag, den 3. Oktober, Tag der deutschen Einheit, dazu benutzen für ihre Gesellschaftsordnung Islam zu missionieren. Größer kann die Verachtung gegenüber einer aufnehmenden Gesellschaft nicht sein.

  • @ Walter Frosch „80 Gewaltbereite und direkt werden alle in Deutschland lebenden Muslime als Salafisten hingestellt.“

    In welchem Beitrag haben Sie das gelesen?

    „Aber gut, das rechte Gesindel ist bei solchen Themen ja immer schnell am schreien.“

    Wem es an Argumenten gebricht, der diffamiert.

  • Schon dass die Salafisten hir ständig Korane verteilen, ist eine Frechheit und unsr Staat tut nichts.
    Deutschland schafft sich ab.

  • So ist das halt, wenn man die Salafisten hätschelt.
    Die werden ein bißchen vom Verf.-Schutz überwacht auf unsere Kosten, leben auch noch eist von Hartz IV und damit ist für unsre Politiker die Sache erledigt.
    Wir sind doch ein tolles Land für solche Leute
    Warum schmeißen wir die denn nicht endlich raus?
    So ganz allmählich kann einem aber Angst werden
    Aber MultiKulti ist ja sooo schön und wir brauchen doch eine noch größere Willkommenskultur wie unser Gauckler ständig sagt.

  • Wieso werden die Salafisten nicht verboten?

    Was die predigen hat mit Religion nichts zu tun! Zumindest nicht in Deutschland!

    Jede andere Vereinigung wäre schon lange verboten worden!

    Der Salafismus akzeptiert kein freiheitliches Rechtssystem, das betonen diese Leute bei jeder Gelegenheit!

    Ich möchte nicht, dass hier Kurden oder andere Glaubensgemeinschaften von radikalen Subjekten angegriffen werden! Ausweisen und zwar sofort!

  • ES dauert nicht mehr lange und der erste Kurde wird von den Isis
    Banditen oder Salafisten mitten in Deutschland geköpft .

    Die Kurden haben von mir alles Recht sich in Deutschland gegen die Salafistische Gewalt mit allen Mitteln zu wehren. Die Polizei ist genauso unterdrückt wie ihr. Lasst keine Gewalt gegen sie zu. Dann habt ihr Verbündete: Vielleicht stehen wir Deutschen auch auf und strömen zum Bundestag und Kanzleramt.

    Eigentlich sollten wir Deutsche user Land von diesen Bastarden befreien, aber die Deutschen können nur Kerzen!

  • Die Absicht der Türkei ist völlig Wurst, wenn Moslems in Dtl. Kosten für die Allgemeinheit verursachen, weil sie keine Toleranz gegenüber Andersgläubigen habe, wie sie sie von uns Deutschen ihnen gegenüber aber erwarten. Wie in den Flüchtlingsheimen: Ein von dt. Steuergeld bezahlter Wachschutz soll innerhalb der Asylanten für Ruhe sorgen, während Deutschen in unseren Städten von Ausländern angegriffen werden. Natürlich ist das nur ein Bruchteil. Aber auf die sollte Dtl. verzichten.

  • @ Phillip Schneider „Mehr Polizisten werden gebraucht - Mehr Jobs entstehen“

    Dumm nur, daß diese „Jobs“ aus Steuermitteln bezahlt werden, für die Staatskasse daher keinen Mehrwert erbringen.

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