Gewerkschaften
Merkel mit Lob und Dank

Lob von höchster Stelle: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat den Gewerkschaften für ihre Hilfe bei der Bewältigung der Wirtschaftskrise gedankt. Im Gegenzug musste sie sich allerdings Kritik anhören.
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HB BERLIN. Die Gewerkschaften hätten einen wesentlichen Beitrag dazu geleistet, dass Deutschland die Krise unter den extrem schwierigen Bedingungen bisher habe meistern können, sagte Merkel vor dem Treffen mit den Spitzen der Gewerkschaften am Mittwochabend im Kanzleramt.

Gemeinsam sei man dafür, "die richtigen Maßnahmen weiterlaufen zu lassen". Dabei wolle man vor allem Wachstum und Beschäftigung in den Mittelpunkt des Gesprächs stellen. Merkel nannte dabei das Kurzarbeitergeld, um die Erwerbslosigkeit möglichst gering zu halten.

Mit den Gewerkschaften traf sich die Kanzlerin zum ersten Mall nach der Bundestagswahl und zum vierten Mal in diesem Jahr. Merkel lud die Gewerkschaften - neben Banken und Wirtschaft - zum nächsten "Krisengipfel" am 2. Dezember ein.

Der Vorsitzende der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten, Franz-Josef Möllenberg, sagte in Vertretung des erkrankten DGB-Chefs Michael Sommer, dringlich sei die Verlängerung des erweiterten Kurzarbeitergeldes. Er kritisierte die schwarz-gelbe Steuerpolitik. Wichtiger als Steuergeschenke sei, "dass der Staat handlungsfähig ist und dass der Staat auch über die nötigen Geldmittel verfügt". Der NGG-Chef dankte der Kanzlerin für ihre Unterstützung in Fragen der betrieblichen Mitbestimmung.

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