Gewerkschaften verlangen Lohnerhöhung um 3,5 Prozent
Warnstreiks in der Textil- und Bekleidungsbranche haben begonnen

Am Freitagmorgen haben im Tarifkonflikt für die 150 000 Beschäftigte der westdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie die Warnstreiks begonnen.Nach Angaben des Betriebrates legten im baden-württembergischen Heidenheim rund 100 Beschäftigte der Nachtschicht bei der Hartmann AG am Morgen die Arbeit nieder.

HB FRANFURT/MAIN. In Baden-Württemberg sind weitere Warnstreiks in Metzingen, Singen und Aalen geplant. In Wolfstein in Rheinland-Pfalz haben etwa 80 Beschäftigte der Nachtschicht beim Textilunternehmen Karl Otto Braun am Freitagmorgen die Arbeit niedergelegt.

Mit den Warnstreiks wollen die Beschäftigten die Verhandlungen im festgefahrenen Tarifkonflikt wieder beflügeln. Die Arbeitgeberseite fordert eine Öffnung der Tarifverträge für betriebliche Vereinbarungen. Dies lehnen die Gewerkschaften ab. Sie verlangen vielmehr eine Erhöhung der Löhne und Gehälter um 3,5 Prozent. Sie haben die Beschäftigten in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg aufgerufen, ihre Arbeit niederzulegen.

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