Glos stellt sich hinter Köhler
Stoiber will Finanzausgleich neuordnen

In der von Bundespräsident Horst Köhler ausgelösten Debatte um die Lebensverhältnisse in Deutschland hat sich Bayerns Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) für eine Neuordnung des Finanzausgleichs ausgesprochen.

HB MÜNCHEN. Man solle sich nicht mit einzelnen Äußerungen des Bundespräsidenten aufhalten, sondern über eine Neuordnung der Instrumente nachdenken, sagte Stoiber am Montag vor einer CSU-Präsidiumssitzung in München. „Wir werden sicher zu einer Neuordnung dieser Instrumente kommen.“ Die Gelder für Ostdeutschland müssten so optimal wie möglich eingesetzt werden.

CSU-Landesgruppenchef Michael Glos stellte sich hinter Köhler. Köhler sei kein Opportunist, sagte er. „Er sagt, was er für richtig hält. Das steht ihm als Bundespräsident zu.“

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