Gnadenfrist
Europaparlament entschärft Feinstaub-Richtlinie

Das Europäische Parlament hat neue Maßnahmen für saubere Luft in Großstädten auf den Weg gebracht, den Städten aber mehr Zeit für die Umsetzung gegeben. Strafen für eine zu hohe Feinstaub-Belastung müssen Städte erst 2011 fürchten. Sie müssen allerdings belegen, dass sie schon jetzt genug für die Feinstaub-Reduzierung tun.

HB BRÜSSEL. Die umstrittene Feinstaub-Richtlinie ist entschärft worden: Zahlreichen Kommunen können nach einem Beschluss des Europaparlaments vom Dienstag auf eine Übergangsfrist bis 2011 hoffen, um die eigentlich schon seit 2005 geltenden Feinstaub-Grenzwerte einzuhalten. Die Abgeordneten in Straßburg stimmten mit überwältigender Mehrheit für eine entsprechende Neufassung der Richtlinie.

Allerdings wird mit der Überarbeitung der Richtlinie auch ein neuer Grenzwert eingeführt: Während bislang nur Staubpartikel mit einem Durchmesser von zehn Mikrometern (PM10) erfasst waren, soll ab 2015 eine Obergrenze auch für Kleinstpartikel mit einem Durchmesser von nur 2,5 Mikrometern (PM2,5) gelten.

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