Grenze zu Österreich
Nur noch fünf Übergänge für Flüchtlinge

Derzeit erreichen täglich Tausende Flüchtlinge die bayerisch-österreichische Grenze. Weil Österreich große Menschenmengen unkoordiniert weiterleitete, herrschte dort zuletzt oft Chaos. Das soll sich nun ändern.

PassauFlüchtlinge sollen ab sofort nur noch an fünf Übergängen über die bayerisch-österreichische Grenze gebracht werden. Darauf haben sich Deutschland und Österreich geeinigt, wie eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums am Freitag der Deutschen Presse-Agentur sagte. An den fünf Stellen sollen demnach sogenannte Übergabe- und Kontrollstellen eingerichtet werden. „Man möchte ein geordnetes Verfahren erreichen und das über den gesamten Tag“, sagte die Sprecherin.

Medienberichte darüber, dass an den ausgewählten Grenzübergängen pro Stunde 50 Flüchtlinge einreisen könnten, bestätigte die Sprecherin nicht. Man könne sich nicht auf Zahlen einigen, weil man schließlich nicht wisse, wie viele Flüchtlinge überhaupt die Grenze erreichten. Das Ministerium machte keine Angaben darüber, um welche Grenzübergänge es sich handelt.

Derzeit erreichen täglich Tausende Flüchtlinge die Grenze. Die bayerische CSU-Landesregierung hat den Nachbarn Österreich wegen des Weiterleitens von Flüchtlingen in großer Zahl und teilweise ohne Ankündigung zuletzt ungewöhnlich scharf kritisiert.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
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