Griechenland-Krise: Linke-Chef verlangt Reparationszahlungen an Athen

Griechenland-Krise
Linke-Chef verlangt Reparationszahlungen an Athen

Linken-Chef Riexinger hat die Bundesregierung aufgefordert, auf die Reparationsforderungen Athens einzugehen. Zumindest die dem Land im Zweiten Weltkrieg abgepresste Zwangsanleihe müsse zurückgezahlt werden.
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BerlinDer Parteichef der Linken, Bernd Riexinger, hat die Bundesregierung aufgerufen, auf Griechenlands Forderungen nach Reparationszahlungen einzugehen. „Da haben wir eine geschichtliche Verantwortung und die Bundesregierung wäre gut beraten, sich hier auf den Weg des Dialogs, der Verständigung und des Rechts zu begeben“, sagte Riexinger am Donnerstag im ARD-„Morgenmagazin“. Das sei nicht nur eine rechtliche, sondern auch eine moralische Frage.

Die Regierung des von der Pleite bedrohten Landes hatte zuletzt mehrfach die Forderung an Deutschland gerichtet, Reparationen für deutsche Kriegsverbrechen im zweiten Weltkrieg zu zahlen. Die Bundesregierung lehnt dies ab, sie betrachtet die Angelegenheit als rechtlich geregelt.

Riexinger forderte, Deutschland müsse zumindest eine Zwangsanleihe aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs an Griechenland zurückzahlen. „Das ist ein Darlehen, das verjährt auch nicht. Das ist ein Kredit, der zurückgezahlt werden muss“, sagte der Linke-Chef. „Da haben die Griechen Recht." Die Bundesregierung sei "gut beraten, die ganze Sache nicht so harsch zurückzuweisen“.

afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

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  • Liebe Redaktion,
    diesbezüglich bat ich um offenlegung der Grundlagen, vor allem Meinungen zu festigen im zwei plus vier Vertrag sei die Reparationszahlung geregelt.

    Im besagtem Vertrag ist eindeutig etwas anderes geregelt.:
    1) Deutschland erhält nur in der EU die Souveränität
    2) Waffenlieferungen um Kriege anzuzetteln oder auch nur der Anschein - verboten

    Da Deutschland den Krieg im ehem. Jugoslawien mit Waffenlieferungen beflügelt
    hat, schein sich gerade Deutschland wenig oder gar nicht an irgendwelche
    Verträge zu halten.
    Anderseits könnten auch Balkanstaaten Schadenersatz fordern, weil D-Waffen
    für die Morde auf dem Balkan verwendet wurden,die D trotz Verbot lieferte.

    Statt sich 25J mit Honecker zu beschäftigen ( Ablenkung) bestimmt noch heute
    der IIWK die Weltpolit, wofür der "Michel" sich einfach nicht interessieren will.
    Macht es den Volksverrätern einach - auf "streng Geheim" zu machen.
    "Unwissenheit schützt vor Strafe nicht"

  • Schöne Idee und guter Ansatz einer Argumentation :-)

  • Der SED Kommunmist kann fordern, dann muß er aber auch die SED -Kasse aus DDR Zeiten öffnen denn die DDR war zu jener Zeit "Deutsches Reich" aber eas soll schon von den Kommunisten kommen ? bIS HER NUR mÜLL:

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