Griechenland-Krise
Wie der Kika den Grexit erklärt

Woran erkennt man, dass die Euro-Zone ein riesiges Problem mit Griechenland hat? Daran, dass der Kinderkanal Kika seinen jungen Zuschauern den Grexit erklärt. Dabei gehen die Macher des Spots erfrischend ehrlich vor.
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DüsseldorfKindermund tut Wahrheit kund, heißt ein Sprichwort. Doch gilt das auch für Kindersendungen? Erfrischend offen jedenfalls versucht der Kinderkanal, kurz Kika, seinen jungen Zuschauern ein Phänomen zu erklären, über das derzeit viele reden: den Grexit.

„Was heißt Grexit überhaupt?“, lautet entsprechend die Einstiegsfrage in dem 1:25 Minuten langen Spot, der für die Kindernachrichtensendung Logo! produziert wurde. Die kindgerechte Erklärung: „Griechenlands Ausstieg aus der sogenannten Euro-Zone.“ Und was heißt das wieder? „Das würde bedeuten, dass die Menschen in Griechenland in Zukunft nicht mehr mit dem Euro bezahlen würden.“

Spannend ist die Antwort auf die nächste Frage: Was wäre, wenn es wirklich zu einem Grexit kommt? Nun tauchen vier Figuren in dem Spot auf, die mit den Schultern zucken und ahnungslos das Gesicht verziehen. Dazu die Antwort des Logo!-Teams: „Das weiß im Moment eigentlich niemand.“

Was die Frage Grexit – ja oder nein? zu einer so heiklen macht. Noch laufen die Verhandlungen zwischen der griechischen Regierung und den Gläubigern. Ende offen. Dennoch twittert Bloomberg-Berichterstatter Maxime Sbaihi amüsiert: „Du weißt, dass die Euro-Zone ein Problem hat, wenn der deutsche Fernsehkanal für Kinder erklärt, was Grexit bedeutet.“

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