„Große Sympathie“
Gauck lädt Obama nach Deutschland ein

In seinem Glückwunschschreiben hat Bundespräsident Joachim Gauck US-Präsident Obama nach Deutschland eingeladen. Die bewährte Freundschaft müsse vertieft werden. Obama startete am Montag in seine zweite Amtszeit.
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BerlinBundespräsident Joachim Gauck hat US-Präsident Barack Obama zu dessen zweiter Amtszeit gratuliert und ihn nach Deutschland eingeladen. Die Deutschen brächten den USA, aber auch Obama persönlich, "eine hohe Wertschätzung und große Sympathie entgegen", erläuterte Gauck am Montag in einem Glückwunschschreiben an Obama.

Dessen Besuch vor fast fünf Jahren in Berlin sei "dafür ein beredtes Zeugnis" gewesen. "Gern würde ich gemeinsam mit Ihnen hieran anknüpfen und lade Sie daher, zur Vertiefung der bewährten Freundschaft zwischen unseren Ländern, zu einem Besuch in Deutschland ein", schrieb Gauck weiter. Obama hatte während seiner ersten Kandidatur für das Präsidentenamt im Juli 2008 vor rund 200.000 Menschen in Berlin eine viel beachtete Rede gehalten.

Der Bundespräsident bezeichnete die Freundschaft zwischen Deutschland und den USA als kostbares Gut. "Die transatlantischen Beziehungen zu bewahren und zu stärken, ist mir Auftrag und Verpflichtung, der ich mich mit der ganzen Kraft meines Amtes und meiner Person widmen will", betonte Gauck.

In einer zunehmend globalisierten Welt trügen beide Staaten gemeinsam Verantwortung für Freiheit, Demokratie und die Achtung der Menschenrechte. "Als enge, verlässliche Partner können wir den globalen Herausforderungen begegnen und Frieden, Wohlstand und den Erhalt unserer Umwelt sichern - zum Wohl unserer Völker und der Welt." Gauck fügte hinzu: "Das starke Fundament für die vielfältigen Aufgaben, die vor uns liegen, bilden die gemeinsamen Werte und Ziele, die uns verbinden."

Mit einem feierlichen Akt vor dem Kapitol in Washington startet Obama am (heutigen) Montag in seine zweite Amtszeit. Formal waren Obama und sein Stellvertreter Joe Biden bereits am Sonntag für vier weitere Jahre vereidigt worden.

Agentur
dapd 
DAPD Deutscher Auslands-Depeschendienst GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Wenna jetzt nicht kommt wird Gauck anfangen müssen nachzudenken über "grosse Sympatie", "Freundschaft" und "so".
    Was Gauck da macht, grenzt ja schon fast an Nötigung.
    Wenn das nicht mal schief geht. LOL

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