Grüne wollen sich nicht provozieren lassen
Göring-Eckardt weist Schröders Attacke zurück

Die Grünen wollen sich durch die Angriffe von Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) nicht provozieren lassen: „Wir sind zwei Parteien, und dass wir unterschiedliche Auffassungen in verschiedenen Fragen haben, ist normal“, sagte Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt dem Handelsblatt (Donnerstagausgabe).

HB BERLIN.„Ich kenne keine Koalition, wo das anders wäre". Wenn die Grünen sich "in aller Solidarität mit einer eigenen Meinung äußern, wenn Vorschläge in der Welt sind, bevor aber etwas beschlossen ist - das halte ich für guten Stil“. Schröder hatte in einem Interview mit der Wochenzeitung "Die Zeit" der Grünen-Parteispitze vorgeworfen, sie wolle sich gegen die eigene Regierungspolitik profilieren.

Hintergrund des Streits waren die am Widerstand der Grünen gescheiterten Pläne der Bundesregierung, den 3. Oktober als Feiertag zu streichen. Die Führungsspitze der Grünen war von diesem Vorstoß überrascht worden. „Wir können doch nicht bei unabgestimmten Vorschlägen der Regierung sagen, das nicken wir einfach ab“, sagte Göring-Eckardt. „Wir sollten weiter versuchen, die Dinge abzusprechen und zusammenzukommen. Wir profilieren uns am liebsten mit der Regierung, nicht gegen sie.“

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