Grünen-Fraktionschef
Hofreiter träumt noch von Jamaika

Während in Berlin über eine Große Koalition oder Neuwahlen diskutiert wird, hält Grünen-Fraktionschef Hofreiter ein Jamaika-Bündnis weiterhin für die beste Alternative. Eine „Kenia-Koalition“ sei hingegen wenig sinnvoll.
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BerlinGrünen-Fraktionschef Anton Hofreiter hat die Hoffnung auf eine Jamaika-Koalition trotz des Scheiterns der Sondierungen dazu noch nicht ganz aufgegeben. Er signalisierte am Freitag im ZDF-Morgenmagazin aber auch, dass sich seine Partei einer schwarz-grünen Minderheitsregierung nicht verschließen würde.

„Wir glauben immer noch, dass das beste für das Land wäre, wenn es zu Jamaika gekommen wäre“, sagte er. Zur Frage, ob das Scheitern endgültig sei, antwortete er: „Warum soll man eigentlich die FDP so rauslassen?“ Er erwarte von den Liberalen, dass sie nach einer Denkpause zurückkämen. Für wahrscheinlich halte er das aber nicht, fügte Hofreiter an.

Auch für eine Minderheitsregierung seien die Grünen gesprächsbereit. Hier liege der Ball zunächst aber bei der Union und bei Angela Merkel. Diese müsse sich entscheiden, was sie wolle: Eine Minderheitsregierung, Neuwahlen oder noch einmal eine große Koalition. Minderheitsregierungen seien zwar immer eine Notlösung, sagte Hofreiter. Dennoch könnte das am Ende die beste Lösung sein.

Eine Kenia-Koalition von Union, SPD und Grünen halte er dagegen für wenig sinnvoll. Auch Neuwahlen sehe er kritisch. Sollte es dennoch dazu kommen, wäre sein Vorschlag, dass die Grünen mit den gleichen Spitzenkandidaten – Cem Özdemir und Katrin Göring-Eckardt – antreten wie im September.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Grünen-Fraktionschef: Hofreiter träumt noch von Jamaika"

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  • Es scheinen aber etwa 10% Gehirnamputierten sie zu wählen.

  • Frau Ebsel,

    dem ist nichts mehr hinzuzufügen, besonders wenn man die Vita von Katrin, Claudia & Co. kennt.

    Dumm, dümmer, Pxxxxtikerin.

  • Das Beängstigende ist, dass es jemand, der ohne Unterbrechung nur peinlichen Blödsinn von sich geben kann, bis zur Spitzenkraft der Grünen schaffen kann. Wenn es nicht so traurig für "das Land" (ich sage aufrichtig Deutschland) wäre, müsste man sich verschämt abwenden.

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