Grünen-Parteitag
Stargast Papandreou wirbt für grünes Wachstum

Griechenlands Ex-Regierungschef hat den Grünen-Parteitag mit einer Rede zur EU-Politik geadelt. Mit Öko-Schmeicheleinheiten begeisterte er die Delegierten, warnte aber auch vor einem deutsch-französischen Machtblock.
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KielMit der Forderung nach mehr Demokratie in Europa hat der frühere griechische Ministerpräsident Giorgos Papandreou die Grünen begeistert. Beim Bundesdelegiertentreffen der Partei am Freitagabend in Kiel warnte der Ex-Regierungschef vor einer Konzentration der Macht innerhalb der EU und mahnte, die Bürger müssten wieder zu den Protagonisten der Geschehnisse werden. Papandreou plädierte für eine „grüne Wachstumsrevolution“ in Europa und erntete viel Applaus der Delegierten.

Der Vorsitzende der Sozialisten in Griechenland beklagte, derzeit würden die Entscheidungen in Europa von wenigen mächtigen Akteuren getroffen. Das sei eine Gefahr für die Demokratie. Als Antwort auf die Klimaerwärmung und die wirtschaftliche Flaute in Europa forderte Papandreou eine „grüne Wachstumsrevolution“. Damit könne Europa seine Wettbewerbsfähigkeit steigern. Finanziert werden solle diese Wachstumsstrategie über Steuern auf Finanztransaktionen und Treibhausgase. Außerdem müssten Euro-Bonds eingeführt werden, verlangte er. Diese könnten für zusätzliche Investitionen sorgen.

Grünen-Chef Cem Özdemir rief Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) im Streit über Euro-Bonds zum Einlenken auf. „Europa kann es sich nicht mehr leisten zu warten“, sagte Özdemir. Ohne Euro-Bonds sei es für Krisenstaaten wegen der hohen Zinsen unmöglich, sich zu refinanzieren. Merkel lehnt solche gemeinsamen Anleihen der Euro-Staaten bislang strikt ab.

Özdemir warf der Kanzlerin beim Thema Europa einen Zickzack-Kurs vor. Niemand wisse, wo Merkel Europa hinsteuere. „Wenn Europa ein Kreuzfahrtschiff wäre, dann würden wir Europäer schon alle längst kotzend an der Reling hängen, weil Frau Merkel jede Woche das Ruder rumreißt und in eine andere Richtung lenkt.“

Scharfe Attacken auf Merkel kamen auch vom Co-Fraktionsvorsitzenden der Grünen im Europaparlament, Daniel Cohn-Bendit. Merkels „Besserwisserei“ und ihr „permanentes Belehren anderer Völker“ führe zu Überdruss in Europa, beklagte er. Das europäische Bewusstsein werde zerstört und langsam mache sich eine „Ablehnung deutscher Überheblichkeit“ breit.

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  • Gott nun, was soll's. Ein Pleitier trifft einen anderen. Die Grünen werden doch von Claudia Roth geführt. Diese Dame hat Erfahrung wie man eine Pleite hinlegt, gesammelt mit der Rockband welche von ihr gemanagt wurde. Der andere, Cem Özdemir ist ja auch nicht so ganz unerfahren darin wie man den Staat bescheißt. Ich denke da an die Bonusmeilen welche er als Abgeordneter erworben und dann privat genutzt hatte. Man könnte auch sagen Gauner trifft Gauner.

  • Özdemir führt sich derzeit auf, als würde er sich als Kanzlerkandidat warm laufen. Fast keine TV-Sendung mehr ohne diesen Typen.
    Die Grünen waren mit unserem polit. System nie einverstanden, sie liebäugelten schon in den 80iger Jahren mehr mit dem DDR-Sozialismus. Besuche in der DDR waren ja auch normal.
    Andererseits sind die heutigen Grünen Bürgerkinderchen die den Kapitalismus lieben und auch zuerst nach ihrem eigenen Geldbeutel sehen.
    Eben stramm sozialistisch. Sie kommen ja z. T. aus den kommunistischen Parteien und Plattformen und diese Denke haben sie bis heute.
    Dem Volk nichts, für uns alles.
    Mit der einstigen Grünen Bewegung der Petra Kelly haben die heutigen Grünen gar nichts mehr zu tun.
    Und Ihr Ökogeschwafel ist nur verlogen. Sie schauen tatenlos zu, wie der Regenwald abgehlzt wird um Mais anzubauen, damit wir uns Getreide in den Tank stopfen sollen/können.
    Die Grünen sind verlogen und leider sehr gefährlich. Hinzu kommt ihre enorme Deutschfeindlichkeit
    Weg mit ihnen

  • Und jenseits der 10% da gehören sie auch hin.
    Die Grünnen müssen wieder dahinv erschwinden wo sie herkamen, ins Abseits.
    Die Grünen haben noch nie wirklich deutsche Interessen vertreten.

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