Grünen-Politiker Jürgen Trittin „Steuerliche Träume werden platzen“

In einer möglichen Jamaika-Koalition wollen die Grünen Investitionen statt Steuerentlastungen. Das sei in vielen Bereichen dringend nötig. Auch müsse man erst einmal auf den „Boden finanzieller Tatsachen“ kommen.
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Der Bundestagsabgeordnete der Grünen setzt auf Investitionen. Quelle: dpa
Jürgen Trittin

Der Bundestagsabgeordnete der Grünen setzt auf Investitionen.

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BerlinFür die Grünen haben in einer möglichen Jamaika-Koalition Investitionen Vorrang vor Steuerentlastungen. „Wir müssen uns klarmachen, dass in Deutschland jede dritte Brücke baufällig ist, dass wir 100 Milliarden Investitionsstau in den Kommunen haben“, sagte der Grünen-Abgeordnete Jürgen Trittin am Freitag im ARD-„Morgenmorgenmagazin“. Auch in der Pflege seien Investitionen nötig.

Skeptisch äußerte er sich zur FDP-Forderung nach Abschaffung des Solidaritätszuschlages. Zu Beginn ihrer Sondierungsgespräche sollten Union, Grüne und FDP „alle gemeinsam erst einmal auf dem Boden der finanziellen Tatsachen ankommen“, sagte Trittin, der zur Verhandlungsdelegation seiner Partei gehört. „Da wird mancher Traum über steuerliche Vorstellungen platzen.“ In den Jamaika-Sondierungen soll es am Freitag als erstes um die Themen Steuern und Finanzen gehen.

Trittin bekräftigte, dass das Thema Familienzusammenführung bei Flüchtlingen für die Grünen hohe Priorität habe. Die Familienzusammenführung sei eine Grundvoraussetzung für Integration. „Wenn jemand Angst hat, dass seine Angehörigen noch in Syrien in Lebensgefahr sind, dann ist er mit allem möglichen beschäftigt, aber nicht damit beschäftigt, sich in die Gesellschaft zu integrieren.“

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6 Kommentare zu "Grünen-Politiker Jürgen Trittin: „Steuerliche Träume werden platzen“"

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  • Vorrang hat der Familiennachzug für Trittihn, womit der „steuerliche Traum“ schon einseitig verplant ist. Es ist sicher kein Zufall, dass Trittihn keinen weiteren Finanzbedarf für die innere Sicherheit erkennt – sonst hätte er das als heimatliebender Deutscher sicherlich thematisiert.

    Wozu auch mehr Polizei, oder mehr Personal für das seit 2 Jahren mehr und mehr überforderte Justizwesen oder gar Haftanstalten, um die Sicherheit der Bürger wieder herzustellen? Oder soll es die Scharia in Zukunft „richten“?

  • Macht Euch auf Neuwahlen gefasst.

    Trittin wird nichts unversucht lassen, "Jamaika" zu verhindern. Das wird AfD und FDP stärken, und alle anderen Parteien schwächen.

  • Wer in Deutschland es über tausende KM sicheres EU Land geschafft hat erschöpft als
    Wirtschaftsflüchtling bei uns anzukommen, kann sich hier auf nichts konzentrieren weil seine Familie noch bedroht ist.

    Lieber Trittin wer seine Familie in Kriegsgebieten zurück lässt , der hat sie schon im Stich gelassen. Ich könnte und würde mit Sicherheit meine Familie nicht allein lassen und das werden auch die meisten Bürger bei uns nicht nicht tun. Das sind die Trittins die das vermutlich machen und andere Feiglinge.

    Im übrigen sitzen die Familien sicher nicht mehr in Kellern während Russen ,Türken etc die Städte bombardieren. Sollte es noch vereinzelt so sein , so braucht die Familie den Ehemann bei sich und nicht in Deutschland.

    Das muss mal gesagt werden.



  • Verlogener gehts immer noch. Jetzt machen sich die Grünen Sorgen um die von ihnen sonst so gehasste deutsche Verkehrsinfrastruktur. In Wahrheit ist das nur eine scheinheilige Ausrede, um dem Klassenfeind das Geld wegzunehmen und es in der ganzen Welt linksfaschistisch auszugeben.

  • Die Steuersenkungsversprechen der Systemparteien wurden bereits im Wahlkampf sehr halbherzig verkündet. Jeder der einigermassen in der Realität lebt sollte bewusst sein, das solche unrealistisch* sind.

    Faszinierend ist auch, dass Trittin den Familiennachzug der Einwanderer als integrationsförderlich bezeichnet. Warum soll sich ein arabischer Einwanderer um die deutsche Gesellschaft bemühen wenn er die ganze Sippschaft mitbringen kann und diese mit Sozialhilfe alimentiert wird. Die > 1,5 Mio. Einwanderer die mit der Merkelschen Einladung kamen, können durchschnittlich 4 Famlienangehörige nachziehen lassen. Das entspricht einem Einwanderungspotenzial von 5 - 6 Mio. Muslimen. Das begeistert die Grünen.

    *Angesichts der vorangegangenen Geistesblitze der Fr. Merkel bestehen erhebliche Haushaltsbelastungen, Einwanderung/Umvolkung, Alimentation Südeuropas. Es spricht viel dafür dass die Schulden Griechenlands demnächst wieder umgeschuldet werden.

  • Dieser Mensch hat als Umweltminister Millarden Investitionen verhindert und Gelder, die für Untersuchungen ausgegeben wurden damit verschleudert. Es ist fast unerträglich, dass so ein Mann jetzt wieder aufmuckt.

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