Grund für Schließung sind Strompreise
Schröder beruft offenbar Aluminium-Krisengipfel ein

Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) hat nach Informationen der „Bild“-Zeitung für Freitag einen Krisengipfel einberufen. Dabei soll es um gefährdete Aluminium-Werke in Deutschland gehen.

HB BERLIN. Die Zeitung berief sich in einem am Dienstag vorab veröffentlichten Bericht in ihrer Mittwochausgabe auf eine Sprecherin von Hamburgs Bürgermeister Ole von Beust (CDU). Neben von Beust seien die Ministerpräsidenten Jürgen Rüttgers (Nordrhein-Westfalen) und Christian Wulff (Niedersachsen) eingeladen.

Gesprächspartner auf Seiten der Industrie werde der Chef des Aluminium-Konzerns Norsk Hydro, Eivind Reiten, sein. Im Gespräch mit ihm solle geklärt werden, ob die von der Schließung bedrohten Aluminium-Werke in Stade (Niedersachsen) und Finkenwerder (Hamburg) noch gerettet und das gefährdete Werk in Neuss langfristig gesichert werden könnten.

In Hamburg und Niedersachsen gehe es zusammen um rund 1000 Stellen, in Nordrhein-Westfalen um mehr als 5000 Arbeitsplätze, meldete die Zeitung.

Als wesentlichen Grund für die Schließungspläne hatten die Eigentümer der Werke, bei denen Norsk Hydro maßgeblich engagiert ist, die hohen Strompreise in Deutschland genannt. Die Produktion von Aluminium ist extrem energieintensiv.

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