Grundzüge stehen
Zahnersatz-Regelungen in Sicht

Im Ringen um eine künftige Regelung für den Zahnersatz haben sich Krankenkassen und Zahnärzte auf die Grundzüge geeinigt.

HB BERLIN. Beide Seiten zeigten sich nach einer Sitzung des gemeinsamen Bundesausschusses am Mittwoch im wesentlichen zufrieden und erklärten, für die Versicherten sei eine gute Regelung erreicht worden. Die Kassenzahnärzte hätten sich in wichtigen Punkten auf die versichertenfreundliche Position der gesetzlichen Kassen zubewegt, sagte ein Sprecher der Bundesverbandes der Innungskrankenkassen (IKK).

So hätten sich die Kassen mit ihrer Position durchgesetzt, dass bei fehlenden Zähnen in den meisten Fällen ein fest sitzender Ersatz als Regelversorgung anerkannt wird und nicht die billigere Variante einer herausnehmbaren Prothese. Der Vorsitzende der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung, Jürgen Fedderwitz, sagte Reuters, mit der Neuregelung erhielten 95 % der Versicherten das selbe Versorgungsniveau wie bisher. Der gemeinsame Bundesausschuss werde sich nochmals am 30. Juni treffen. Dann sei aber nur noch redaktionelle Arbeit notwendig.

Im Vorfeld der Sitzung hatte es Streit zwischen Kassen und Zahnärzten über die künftigen Zahnersatz-Regelungen gegeben. Das Gesundheitsreformgesetz sieht vor, dass vom 1. Januar 2005 an die Kassen keine prozentualen Zuschüsse mehr für den Zahnersatz bezahlen, sondern Festbeträge. Diese sollen sich am jeweiligen Befund orientieren. Die Festbeträge müssen vom gemeinsamen Bundesausschuss von Kassen und Zahnärzten definiert werden.

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