Gute Konjunktur
BA bleibt auf Weiterbildungs-Geld sitzen

Eine eigentlich gute Nachricht macht der Bundesagentur für Arbeit zu schaffen. Wegen der guten Konjunktur wird sie ihr Geld für Weiterbildungen nicht los. Doch das will die BA nicht hinnehmen.

HB BERLIN. So genannte Weiterbildungsberater der Bundesagentur für Arbeit (BA) sollen Firmen die Zusatz-Qualifikation ihrer Arbeiter schmackhaft machen. Grund für diese Maßnahme ist, dass die BA bislang auf einem Großteil ihrer Mittel für Weiterbildung sitzen geblieben ist.

Das mit 200 Millionen Euro ausgestattete Programm werde „kaum in Anspruch genommen“, sagte BA-Vorstand Raimund Becker der „Süddeutschen Zeitung“. Nur fünf Millionen Euro seien in diesem Jahr abgerufen worden. Das Geld ist für un- und angelernte Arbeiter gedacht. Die BA bezahlt Lehrgänge und Löhne, so dass die Teilnahme für Unternehmer und Arbeitnehmer kostenlos ist.

„Wir trommeln dafür mittlerweile im zweiten Jahr“, sagte Becker, aber die Firmen seien angesichts der guten Auftragslage nicht bereit, ihre Arbeiter zu entbehren. Die BA wolle nun im Herbst 220 Weiterbildungsberater einstellen, die die Firmen vom Nutzen des Programms überzeugen sollen. Die BA erwarte, dass das Programm dann „endlich in Anspruch genommen wird“, sagte Becker.

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