"Guter Rahmen für weitere Gespräche"
Verhandlungen zu großer Koalition in Kiel können beginnen

CDU und SPD in Schleswig-Holstein haben sich nach ihren Sondierungsgesprächen für die Aufnahme von Verhandlungen über eine große Koalition ausgesprochen.

HB DÜSSELDORF. Die beiden Landesvorsitzenden Peter Harry Carstensen und Claus Möller sagte nach der zweiten Sondierungsrunde am Donnerstag in Kiel, sie würden den Parteigremien am kommenden Mittwoch die Aufnahme konkreter Verhandlungen empfehlen.

Trotz unterschiedlicher Ansichten in Details sei ein guter Rahmen für weitere Gespräche zwischen den Fachleuten geschaffen worden, sagte Carstensen. Der SPD-Vorsitzende Möller wertete die Wahrscheinlichkeit für eine Einigung auf über 50 Prozent.

CDU und SPD hatten am Mittwoch Sondierungsgespräche über eine große Koalition aufgenommen, nachdem Ministerpräsidentin Heide Simonis (SPD) in der vergangenen Woche im Landtag vier Mal mit dem Versuch gescheitert war, sich von einer Mehrheit aus der angestrebten rot-grünen Koalition und dem Südschleswigschen Wählerverband im Amt bestätigen zu lassen.

Die CDU war mit einem Stimmenzuwachs von fünf Prozentpunkten und 30 Sitzen als Siegerin aus der Landtagswahl am 20. Februar hervorgegangen. Die SPD hatte mehr als vier Prozentpunkte verloren und stellt 29 Abgeordnete im neuen Landtag, Grüne und FDP je vier. Der von der Fünf-Prozent-Klausel befreite SSW verfügt über zwei Sitze. Der neue Ministerpräsident soll nun möglichst am 27. April gewählt werden.

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