Diskussion: Kommentare zu: Merkel: Guttenberg-Gegner sind scheinheilig und verlogen

Oliver Stock, Chefredakteur Online

Liebe Leserinnen und Leser,

Wir freuen uns auf Ihren Kommentar. Gerne kritisch. Gerne auf den Punkt - von mir aus kurz und schmerzhaft. Auch Lob würden wir annehmen. Am meisten freuen wir uns, wenn Sie zu Ihrer Meinung mit Ihrem wirklichen Namen stehen. Wir möchten wissen, mit wem wir diskutieren, und Sie möchten wahrscheinlich auch wissen, mit wem Sie sich auseinandersetzen. Wir glauben, dass es zu einem fairen Umgang miteinander im Netz gehört, sich offen gegenüberzutreten. Dafür steht die Handelsblatt-Online-Redaktion. Dafür stehe ich.

Ihr
Oliver Stock
Chefredakteur Handelsblatt Online

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  • 01.03.2011, 16:03 UhrAnonymer Benutzer: uwe132

    Das wurde auch Zeit. Die Begründung ist eine bodenlose Unverschämtheit gegenüber allen wissenschaftlich Arbeitenden und deren Leistung. Zu behaupten, diese und weitere Kritiker würden den Tod und die Gefahr für Leib und Leben unserer Soldaten nicht achten und sich stattdessen mit Nebensächlichkeiten, seiner "fehlerhaften" Doktorarbeit, beschäftigen, ist bar jeden Realitätssinns. Herr zu Guttenberg hat nicht verstanden, um was es ging und geht: Ein unglaublicher Vertrauensbruch gegenüber seinem Doktorvater und der Bruch des Ehrenworts. Seine Täuschung in der wissenschaftlichen Arbeit ist der Ausdruck einer über alle Massen gesteigerten Eitelkeit, die des Doktor-Titels um jeden Preis bedurfte. Sie und deren Bagatellisierung offenbart eine ungeahnte Selbstüberschätzung und den fehlenden Schneid einzugestehen, eben nicht eine Promotion mit eigenen Erkenntnissen anfertigen zu können. Er hätte stattdessen lieber das zweite Staatsexamen machen sollen.

  • 01.03.2011, 16:06 UhrAnonymer Benutzer: Nigromontan

    Guttenberg war nur noch eine Schachfigur auf Merkels polittaktischem Schachbrett. Sie sollte sich Zeit nehmen über ihren eigenen Rücktritt nachzudenken, da ihr offenbar der politische Instinkt offenbar vollkommen abhanden gekommen ist, was ein Verbleib des Herrn Guttenberg auf seinem Posten bedeutet hätte. Guttenberg hat Seehofer und Westerwelle vorab informiert nicht aber Merkel. Daraus läßt sich einiges schließen.

  • 01.03.2011, 16:14 UhrAnonymer Benutzer: KriminelleMachenschaften

    Ein bisschen viel Primborium in den Medien um diesen Show-Kasper.
    Dass der Hochstapler zuruecktreten musste war klar.
    Ein Betrueger weniger. Nach dem dass nun durch ist, sollten sich die Medien wieder den wichtigen Themen zuwenden.

  • 01.03.2011, 16:21 UhrAnonymer Benutzer: R.Rath

    Die Aufteilung der Person des Herrn z. Guttenberg in einen Dissertationsplagiator und einen davon unbelasteten Verteidigungsminister von Seiten der Frau Bundeskanzlerin, war einfach nur lächerlich und zeugt von ihrem mangelnden politischem Instinkt und einer nicht vorhandenen Folgeabschätzung. Frau Merkel sollte dem Beispiel ihres Verteidigungsministers folgen.

  • 01.03.2011, 16:49 UhrAnonymer Benutzer: karlosdallos

    Merkel sollte zurücktreten.

    Welchen Betrug hat sie in aller Öffentlichkeit verharmlost?

    Den Doktorbetrug.

    Wie viel ist ein Doktorbetrug wert?

    Ein Doktor ist die Eintritskarte
    -in der freien Wirtschaft-
    für eine Gehaltsebene die zum lebenslangen Bezug von 50 000 bis mehreren Hunterttausenden,
    wenn nicht Millionen Euro Gehalt per Anno ermöglicht.





    • 01.03.2011, 17:52 UhrAnonymer Benutzer: Alfred_H.

      Die Verharmlosung der Dr.-Titel-Erschleichung von zu Guttenberg durch Frau Merkel lässt den Schluss zu, dass sie es vielleicht bei ihrer Dr.-Arbeit auch nicht so genau genommen hat. Deshalb sieht sie darin einen Kavaliersdelikt. Dass sie sich gern mit Lügnern und Betrügern umgibt, hat sie doch schon bei der Benennung von Bestechungsgeld-Annehmer Schäuble bewiesen. Frau Merkel treten sie zurück. Sie erkennen die Zeichen der Zeit nicht mehr. Die Realität scheint nur noch an ihnen vorbei zu rauschen.

  • 01.03.2011, 17:42 UhrAnonymer Benutzer: Naja

    Vom moralischen standpunkt finde ich es gut das er zurückgetreten ist.
    Ich denke dazu. Aber bitte was ist schon bald Rate rate was ist das, es ist kein Fuchs es ist kein Has nein die Landestageswahlen sind das. Sonst würde ja im schönen Baden-Würtemberg die CDU ja absacken. Den die meisten verwechseln ja Landesthemen mit Bundesthemen, den dan könnte man ja der CDU/CSU dies verzeihen wie lächerlich.

  • 01.03.2011, 17:49 UhrAnonymer Benutzer: Endspiel

    Spätestens seit dem Wochenende hat z. Guttenberg seine Situation richtig eingeschätzt und entsprechend gehandelt. Frau Merkel wollte wieder einmal wie üblich das Problem aussitzen, so wie sie es von ihrem Ziehvater Kohl gelernt hat, dabei allerdings dieses Mal die Lage völlig falsch analysiert. Sie steht nun da wie die Kaiserin ohne Kleider.
    Das kann nicht mehr kaschiert werden. Sie sollte zurücktreten.

    • 01.03.2011, 17:59 UhrAnonymer Benutzer: April

      Die Kaiserin ist nackt, jawohl. Aber sie friert noch nicht. Deshalb wird sie noch ein Weilchen weiter machen. Voraussichtlich bis in den April.

  • 01.03.2011, 18:04 UhrAnonymer Benutzer: Nichtwaehler

    Wiedermal hat Frau Merkel gezeigt, dass sie unfähig ist ein Land zu führen. Überhaupt hat sie keinerlei Führungsqualitäten. Erst tut sie das, was sie am besten kann. Nämlich nichts. Und dann tut sie garantiert das Falsche. Wie sie auch noch ganz offiziell einem Betrüger den Rücken stärkt, verdient nur noch Spott und Mitleid. Da half auch die ganze politisch gesteuerte Meinungmache in den Medien nicht mehr ("220 Prozent der Deutschen wollen, dass Guttenberg im Amt bleibt. Und 130 Prozent wissen nicht, ob in ihrem Kühlschrank das Licht aus ist, wenn er zu ist."). Armes Deutschland. Dieses Land wird von Stümpern regiert. Was Frau Merkel kann, kann sogar meine Großmutter. Und die ist schon seit Jahren tot.

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