Haftbeschwerde zurückgewiesen: Pfahls bleibt im Gefängnis

Haftbeschwerde zurückgewiesen
Pfahls bleibt im Gefängnis

Die Haftbeschwerde von Ex-Staatssekretär Ludwig-Holger Pfahls war erfolglos - er muss weiter in Untersuchungshaft bleiben.

HB MÜNCHEN/AUGSBURG. Das Münchner Oberlandesgericht wies die Haftbeschwerde von Pfahls in letzter Instanz zurück, teilte dessen Anwalt Volker Hoffmann am Freitag mit. Das Gericht war eingeschaltet worden, nachdem das Landgericht Augsburg die Beschwerde verworfen und die Fortdauer der Untersuchungshaft wegen Flucht- und Verdunklungsgefahr bejaht hatte. Mit dem Verfahrensbeginn ist frühestens nach Ostern zu rechnen.

Pfahls wird Bestechlichkeit und Steuerhinterziehung vorgeworfen. Er soll 1991 rund zwei Millionen Euro Schmiergeld für ein Panzergeschäft mit Saudi-Arabien erhalten und nicht versteuert haben. Damals war Pfahls Rüstungsstaatssekretär in der Regierung von Bundeskanzler Helmut Kohl (CDU). Das Geld floss von dem nach Kanada geflüchteten Waffenlobbyisten Karlheinz Schreiber auf ein Schweizer Tarnkonto, das die Staatsanwaltschaft Pfahls zuordnet.

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