Deutschland
Hamburg plant milliardenschweren Immobilienverkauf

Hamburg will die Stadtkasse aufbessern und sich von 180 Gewerbeobjekten im Wert von 1,5 bis 1,7 Mrd. Euro trennen.

HAMBURG. Wie das Handelsblatt aus Kreisen des Hamburger Senats und der beteiligten Banken erfuhr, soll ein Konsortium um die HSH Nordbank, die Kölner Privatbank Sal. Oppenheim sowie die Wirtschaftsprüfungsfirma Ernst & Young den Verkauf des milliardenschweren Immobilienportfolios organisieren.

Allerdings setzt die Stadt den Investoren eine kurze Frist. Sie sollen spätestens in der zweiten Septemberwoche ihr Interesse anmelden. Noch Ende dieser Woche will Hamburg über Anzeigen in diversen Tageszeitungen die Einzelheiten bekannt geben, berichtet die Zeitung. Dabei will das Bankenkonsortium einen Teil der Gewerbe- und Büroimmobilien als Paket und einzeln anbieten.

Unter den Immobilien befinden sich die Gebäude von Finanzbehörden in mehreren Stadtbezirken sowie der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt. Eine Sprecherin der HSH-Nordbank erklärte auf Anfrage: „Der Verkaufsprozess für die Immobilien steht kurz bevor.“ Weitere Einzelheiten wollte sie nicht nennen. Ein Sprecher der Hamburger Finanzbehörde lehnte einen Kommentar ab.

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