Deutschland

Diskussion: Kommentare zu: Der Euro rechnet sich für deutsche Wirtschaft

Karikatur eines Community-Trolls

Liebe Leserinnen und Leser,

kennen Sie Trolle? Das sind Unholde, die nichts Gutes im Schilde führen. Internet-Trolle gibt es auch. Das sind solche, die „Beiträge verfassen und sich darin auf die Provokation anderer Gesprächsteilnehmer beschränken“, heißt es in den einschlägigen Definitionen. Solche Provokationen würgen eine Diskussion ab. Internet-Trolle sind also Menschen, die wir in unserer Handelsblatt-Online-Community nicht brauchen. Was wir gut finden, sind Kommentatoren. Gerne solche, die auf den Punkt kommen - von uns aus kurz und schmerzhaft.
Am meisten freuen wir uns, wenn Sie zu Ihrer Meinung mit Ihrem Namen stehen. Wir möchten wissen, mit wem wir diskutieren, und Sie haben ein Recht zu wissen, mit wem Sie sich auseinandersetzen. Wir glauben, dass es zu einem fairen Umgang miteinander im Netz gehört, sich offen gegenüberzutreten.

Ihre Handelsblatt-Online-Redaktion
Bitte bleiben Sie fair und halten Sie sich an unsere Community Richtlinien sowie unsere Netiquette.
  • 24.07.2011, 20:33 UhrErwin_S

    Vielen Dank für diesen wertvollen Artikel. Sie setzen wirklich alles daran, uns den Euro zu verkaufen.


    Wahrscheinlich hat sich der Euro auch für diesen Verlag "gerechnet".

    Mal abgesehen von der Inflation, die zu rückläufigen Reallöhnen führte, haben wir jetzt drohende Verbindlichkeiten aus dem Rettungsschirm von über 200 Mrd. Euro. Die Blase im Deutschen Export wird auch noch einiges kosten, wenn Frau Merkel die Nerven bei der nächsten Rezession verlieren wird.

    Diese Sicht der Dinge findet sich nicht in ihrem Artikel, und natürlich nicht in unserer "Qualitätspresse". Wer hat Sie für diesen Exklusivartikel bezahlt?

    • 25.07.2011, 02:59 Uhrjneugebauer

      Sehr guter Kommentar! Die nächste Rezession wird zudem doppelt problematisch, denn mit ihr fällt das Argument weg dass wir vom Euro profitieren. Wenn Jobs gestrichen werden glaubt das doch keiner mehr. Wie soll man dann noch Hilfsgelder ins Ausland rechtfertigen?

  • 24.07.2011, 20:33 UhrIsland

    In diesen Zusammenhang wird der NEGATIVE EFFEKT des Euros seit seiner Einführung in der BRD unterschlagen.

    Wir hatten nur noch ein durchschnittliches Wachstum von 0,8 Prozent!

    Das ist also keine ERFOLGSGESCHICHTE.

    Achso letztes Jahr hatte Schweden ein Wirtschaftswachstum von 5,5 Prozent ohne EURO!

  • 24.07.2011, 21:06 UhrKarl

    Der Euro ist ein verlogenes, korruptes, politisches Konstrukt !
    Nur ebensolche Politiker wollen uns das schönreden

  • 24.07.2011, 21:13 UhrMalocher

    Wurde mal wieder eine Lobhudelserie für den Euro in Auftrag gegeben...
    Wenn die DM "massiv" aufgewertet hätte (=> massiv billigere Importpreise), wieso hätte die Bundesbank dann die Zinsen anheben müssen? Und wurden bei dieser Studie auch Abschreibungen auf die ausstehenden Rechnungen (z.B. 90% auf Staatsanleihen) vorgenommen?

    Das Zustandekommen dieser Untersuchung stelle ich mir etwa so vor:
    "Hey Krause, wir haben mal wieder einen Eilauftrag vom Wirtschaftsministerium reinbekommen!"
    "Ah, Euro-Propaganda, alles klar Chef, ich werf den Bullshit-Generator an".

    Ein Hoch auf unsere "Finanzexperten" und die Presse!

    • 25.07.2011, 03:03 Uhrjneugebauer

      Trotzdem hier mal ein Lob an das Handelsblatt, dass auch solch kritische Kommentare nicht zensiert werden! Bei anderen Nachrichtenseiten wäre sowas gleich gelöscht worden.

  • 24.07.2011, 23:03 UhrT.Setzer

    Ich höre mir jede Meinung an. Aber bitte, lieber Autor, erklären sie mir, warum die Bundesbank bei massiver Aufwertung die Zinsen anheben muss. Fragen Sie mal in der Schweiz nach.. die würden gern, aber überlegen sichs grad dreimal nur einen Basispunkt höher zu gehen.
    Also wirklich, ich empfinde diese Kommentarfunktion beim HB-online als reines Marketing-Web2.0feature. Die Autoren nehmen nie Stellung, viele Artikel sind nur übernommen oder Agenturmeldungen. Das HB könnte massiv aufwerten, würde es dies unterlassen und nur ein Drittel des Contents, aber dafür fundiert geschriebenen und gepflegte Inhalte bereitstellen würde. Und das ganz ohne Zinsen.

  • 24.07.2011, 23:08 UhrBIP

    BIP-Zuwachs wird u.a. generiert durch: Staus, Gesundheitspflege der Rentner, ... Wenn alle Rentner auf Pflege angewiesen wären, explodiert das BIP in D. Die Aussagekraft des BIP wird durch einige Ökonomen schon länger in Frage gestellt.
    Höheres BIP bedeutet: mehr direkte Transfers in EU, mehr Zahlungen in Rettungspakete (anteilsmässig am BIP).
    Nebenbei erwähnt: Während in Deutschland Schwarzarbeit drakonisch bestraft wird (man will ja die EU und die PIIGS subventionieren), ist Schwarzarbeit in den Nehmerländern der EU / Eurozone normal (Grundstückkauf, Hausbau, Reparatur, Führerscheinprüfung, Zahnerstatz,...)
    Wer gewinnt? Sicher nicht der deutsche Steuerbürger.
    Ein niedrigeres BIP spart EU-Euro-Transferzahlungen. So machen es die PIIGs mit ihren Schwarzmarktgeschäften schon immer.

  • 24.07.2011, 23:16 Uhrdaytrader

    dazu bedurfte es nicht erst den artikel hier im hb. das weiß schon meine 7-jährige nichte, dass der euro eine einzigartige erfolgsstory und für die exportnation deutschland geradezu ein segen ist.

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