Handelsblatt-Exklusiv
SPD-Parteilinke Skarpelis-Sperk verteidigt Lafontaine

Nach der verlorenen Saarland-Wahl stößt die Schuldzuweisung aus Teilen der SPD an den früheren Parteichef Oskar Lafontaine in der SPD-Linken auf Widerspruch: "Lafontaine die Schuld in die Schuhe zu schieben, ist schlichter Selbstbetrug", sagte die linke Abgeordnete und Hartz-Kritikerin Sigrid Skarpelis-Sperk dem Handelsblatt.

BERLIN. "Die Menschen demonstrieren nicht gegen Lafontaine, sondern gegen Hartz IV." Von Austritts- oder gar Ausschlussforderungen gegenüber Lafontaine hält Skarpelis-Sperk nichts: "Es hat in der SPD in den letzten Wochen eine Linie gegeben, wer anderer Meinung ist und das öffentlich sagt, darf nicht Mitglied der SPD sein. Das ist völlig unsinnig. Wer Ruhe in der Partei haben will, schürt die Unruhe außerhalb der SPD und erzeugt weitere Mitgliederverluste."

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