Hans-Peter Friedrich Minister auf Abruf

Hans-Peter Friedrich glaubt, als Innenminister im Fall Edathy richtig gehandelt zu haben. Daran gibt es große Zweifel. CSU-Chef Seehofer ist alarmiert, Merkel „stocksauer“. Doch Friedrich will nicht weichen. Noch nicht.
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„Friedrich müsste sofort zurücktreten“

BerlinHans-Peter Friedrich (CSU) ist als Bundesminister angezählt. Das räumt er selbst ein, nachdem er wegen der Weitergabe von Informationen im mysteriösen Fall des SPD-Innenpolitikers Sebastian Edathy unter Druck geraten ist. Er selbst sieht kein Fehlverhalten seinerseits. Allerdings sagt er auch: „Sollte die Staatsanwaltschaft zu anderen Ergebnissen kommen und ein Ermittlungsverfahren aufnehmen, werde ich mein Amt zur Verfügung stellen.“

Wie brisant der Vorgang ist, zeigt sich auch daran, dass der bayrische Ministerpräsident und CSU Horst Seehofer eigens heute Morgen nach Berlin geeilt ist, um mit CSU-Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt über mögliche Konsequenzen zu beraten. Dass heute schon eine Entscheidung über Friedrichs politische Zukunft fällt, war am Morgen nicht ausgeschlossen, zumal auch Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mächtig verärgert sein soll. Merkel sei „stocksauer“ über die Weitergabe von Informationen  an die SPD-Spitze. Sie schätze keine Plaudereien, berichtet der Sender n-tv unter Berufung auf CDU-Kreise.

Friedrichs „Plaudereien“ im Fall Edathy liegen einige Monate zurück. Ende Oktober – als der CSU-Politiker noch Innenminister war – erreichten Friedrich Hinweise, dass Edathys Name bei internationalen Polizei-Ermittlungen aufgetaucht war. Wodurch genau Edathy auffiel, hat die zuständige Staatsanwaltschaft noch nicht mitgeteilt.

Angeblich soll es um Kinderpornografie gehen. Damals im Herbst liefen gerade die Koalitionsverhandlungen von Union und SPD. Friedrich sah sich veranlasst, dem Verhandlungspartner einen Wink zu geben und weihte SPD-Chef Sigmar Gabriel ein. Das bringt ihn nun unter Druck.

Die Informationen über die möglichen Ermittlungen gegen Edathy bahnten sich von Gabriel aus ihren Weg in die weitere SPD-Spitze. Im Raum steht die Frage, ob sie auch Edathy selbst erreichten. Ermittler beklagen, die Weitergabe der Informationen habe ihre Arbeit behindert. Und gegen Friedrich richtet sich der Vorwurf des Geheimnisverrats. Die Staatsanwaltschaften in Hannover und Berlin prüfen, ob sie ein Ermittlungsverfahren einleiten. Und es hagelt Rücktrittsforderungen.

„Die SPD muss die Chaos-Tage beenden“
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38 Kommentare zu "Hans-Peter Friedrich: Minister auf Abruf"

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  • Aus der Lapalie Edathy ist ein Fall GroKO = Friedrich-Gabriel-Steinmeier-Oppermann und MERKEL geworden !

  • ......das ist aber gar nicht nett und bringt die schöne Groß-Koalition, auch SED 2.0 genannt, ins Schleudern.
    Ein MdB mit eigenartigem Hobby ! Was soll`s ? ... ist für sich alleine noch kein Problem . Erst ein geschwätziger Minister und die Regierungs-Oberen mit der versuchten Vertuschung bzw. Strafvereitelung machen den Skandal ! ...und Frau Merkel ? ...hat nichts gewusst ?
    Wer das glaubt , glaubt an den Weihnachtsmann bzw. an die geflügelte Jahresendfigur !

  • Muss es nicht SED 2.0 heißen ?

  • naja, der chef der bilderbergerzeitung war ja auch jahrelang auf der atlantikbrücke ;-)

    Alles eine folge zur deutschenversklavung

  • @gerhard: politiker glauben immer das sie richtig handeln. Die denken auch das die deutsche ausverkaufen ist richtig.

    Aber viel schlimmer ist, dass deutsche wortlos, sorry widerstandslos, zuschaun.

  • Gabriel, Steinmeier und weitere andere werden gehen müssen.

    Es unerträglicher ekeliger Zustand für die Bevölkerung.

  • BILD.de wird immer primitiver.

    - Liebes-Hunger im Olymp Dorf - hääää ich dachte Sport !

    - Transgender - Mann Frau egal - hääää Gleicheierei ?

    - selbstfotografierter Knackarsch - dummer gehts nicht

    - Wolf seziert - ach ja darf man nicht weil man Blut sieht, zu brutal für unsere deutschen TeleTubbies

    - Femen Hirnseuche - klettern nackt mit schwarzem Schlüpper auf mauern rum, Schrei-weiber als Medien-Hit

    Echt, bild.de immer hirnloser, immer mehr ideologisch sexistischer ferngesteuerter Müll.

  • AGRAR-MINISTER Friedrich (CSU) hatte sich kürzlich gegen Merkels Zusage des GEN-MAIS-ANBAUS in Deutschland gestellt.

    Zufall ? Wohl kaum. Schon ist er weg.

  • Hans-Peter Friedrich glaubt, als Innenminister im Fall Edathy richtig gehandelt zu haben .(aber).....Merkel sei „stocksauer“ über die Weitergabe von Informationen an die SPD-Spitze (Zitat)
    Ja - Merkel mußte ja etwas dagegen sagen- sonst nimmt niemand mehr sie ernst in der Groko .Es heißt doch "Rein in dem Schlamassel und Raus aus dem Schlamassel". Nachträglich ist alles wieder so wie es immer war. Und nur ein Minister austauschen wird Fr.Merkel mit einem Finger verkraften können. Nur die SPD wird gegenüber der CDU ein "Plus" für sich wohl anmelden wollen- wobei diese aber gar keine Leistung deswegen vorzeigen kann.

  • Also nicht nur Friedrich muß gehen, weil er interne Kenntnisse der Justiz verraten hat, sondern auch Gabriel und Oppermann
    Und Merkel, Denn ich denke, Friedrich wird Merkel informeirt haben, bevor er Gabriel unerrichtet hat.
    Ein Bauernopfer jetzt genügt absolut nicht

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