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Harmonisierung: Schwarz-gelbe Koalition plant Steuervereinfachung

Die schwarz-gelbe Koalition bereitet ein zweites Steuervereinfachungs-Paket vor. In einem zweiten Schritt gehe es vor allem um Steuervereinfachungen für Betriebe, wie Vertreter beider Parteien bestätigten.

Die schwarz-gelbe Koalition senkt die Steuern. Quelle: dpa
Die schwarz-gelbe Koalition senkt die Steuern. Quelle: dpa

BerlinDie schwarz-gelbe Koalition bereitet ein zweites Paket für Steuervereinfachungen vor. Nach den 2011 auf den Weg gebrachten Erleichterungen für Bürger geht es in einem zweiten Schritt vor allem um Steuervereinfachungen für Betriebe, wie Vertreter von Union und FDP am Montag in Berlin bestätigten. An diesem Donnerstag will Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) dem Vernehmen nach mit Koalitionsvertretern mögliche Änderungen ausloten.

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Im Rahmen eines Unternehmenssteuer-Modernisierungs-Gesetzes geht es unter anderem um eine Verkürzung der Aufbewahrungszeiten für Steuerunterlagen, eine Reform des Reisekostenrechts sowie Änderungen im Steuerrecht. Hintergrund sind auch Bestrebungen von Deutschland und Frankreich für eine Harmonisierung der Unternehmensbesteuerung.

Darüber hatten am Montagvormittag Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) und sein französischer Amtskollege François Baroin in Paris gesprochen. Es geht um einen Vorschlag beider Länder für eine gemeinsame Unternehmenssteuer „einschließlich einer Harmonisierung der Bemessungsgrundlage und der Steuersätze“.

Das Steuervereinfachungsgesetz 2011 brachte Entlastungen für Bürger im Volumen von fast 600 Millionen Euro, darunter ein höherer Arbeitnehmer-Pauschbetrag, Verbesserungen bei Kinderbetreuungskosten sowie bei Kindergeld und Kinderfreibetrag. Zudem sollten die Bürokratiekosten der Wirtschaft um mehr als vier Milliarden Euro gesenkt werden.

Der Vorsitzende des Parlamentskreises Mittelstand der Unionsfraktion, Christian von Stetten (CDU), sagte „Welt online“: „Das erste Steuervereinfachungsgesetz war zu wenig. Deshalb wird jetzt ein zweites kommen.“ Das Gesetz müsse nicht auf Unternehmen beschränkt sein. Spätestens im März werde eine Vorlage vom Finanzministerium erwartet. Der FDP-Politiker Daniel Volk sagte, man werde „den erheblichen bürokratischen Aufwand, den Arbeitgeber bei der Abrechnung von Dienstreisen haben, reduzieren“.

  • 23.04.2012, 12:00 UhrAnonymer Benutzer: Peter.Pubdich

    Die sollten - mit Stichtag, beispielsweise zum 1.1.2014 - den kompletten bisherigen Wust vollständig abschaffen und durch ein wirklich einfaches, möglichst(! ...) EU-Weites einheitliches neues Steuerrecht ersetzen. Ich erinnere da an den einstmals angedachten 'Bierdeckel'. Alles andere ist doch nur wieder Verschlimmbesserung.
    Peter Pubdich.

  • 27.01.2012, 12:00 UhrAnonymer Benutzer: Brechreiz

    Das ist echt unglaublich! Man liest einen Artikel, denkt sich, "das ist ja mal eine gute Nachricht", klickt auf die Kommentar und bekommt direkt schlechte Laune.

    Ich kann euer Selbstmitleid und eure "die-da-oben-sind-Schuld"-Menthalität nicht mehr ertragen. Nur Nörgler hier, Besserwisser und Leute, die hinter jedem Handeln eine politische Verschwörung gegen das Volk vermuten.

    Wenn es euch so schlecht geht, verehrte Kommentatoren, krempelt die Ärmel hoch und ändert was dran! Auch wenn es schön einfach ist, die Schuld den anderen zuzuschieben: Nur IHR SELBST könnt eure Situation beeinflussen.
    Viel Spaß dabei

  • 26.01.2012, 18:12 UhrJannemann

    Da wird ganz sicher nur der nächste kompromissbehaftete Bullshit rauskommen, der Steuerberater wie Finanzbeamte noch mehr überfordert als heute schon.

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