Hautkrebs-Risiko
Regierung plant schärfere Regeln für Sonnenstudios

Angesichts der wachsenden Zahl von Hautkrebserkrankungen in Deutschland will die Bundesregierung offenbar erneut die Regeln für Sonnenstudios verschärfen. Nach Schätzungen gibt es in Deutschland etwa 4000 Studios mit durchschnittlich sieben Sonnenbänken.
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HB BERLIN. Wie die "Saarbrücker Zeitung" berichtet, müsse künftig in Sonnenstudios geschultes Personal anwesend sein, was einem Verbot der sogenannten "Selbstbedienungs-Studios" gleichkomme. Außerdem werden Warnhinweise über die Risiken von zu viel UV-Strahlung Pflicht. Das geht aus einem Verordnungsentwurf des Bundesumweltministeriums hervor, der der Zeitung vorliegt.

Danach sei auch geplant, für Altgeräte eine maximale Bestrahlungsstärke vorzugeben, sodass 90 Prozent der Solarbänke ausgetauscht oder umgerüstet werden müssen. Nach aktuellen Schätzungen der Regierung gibt es in Deutschland etwa 4000 Studios mit durchschnittlich sieben Sonnenbänken. Hinzu kommen noch Tausende Geräte in Hotels, Schwimmbädern, Kosmetik- und Fitnessstudios, insgesamt rund 45 000.

Die Zahl der Hautkrebsneuerkrankungen habe sich in den vergangenen zehn bis 15 Jahren ungefähr verdoppelt, heißt es in dem Entwurf. In keinem anderen Land werde "künstliche UV-Strahlung so häufig genutzt wie in Deutschland". Erst im vergangenen Jahr war der Besuch eines Sonnenstudios für Jugendliche unter 18 Jahren verboten worden.

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  • in einem interview war mal von einer 23-Jährigen regelmässigen Sonnenstudio-besucherin zu lesen die vor einiger Zeit ein Hautkrebsleiden überstanden hatte und nun trotzdem weiterhin ins Sonnenstudio geht.

    Eine Sonnenbank-Steuer wäre daher m.E. völlig gerechtfertigt.
    Anstatt für die Allgemeinheit die KV-beiträge immer weiter hochzuschrauben sollen doch die betroffenen (betreiber und Nutzer) ihren beitrag zur Finanzierung der eventuellen Folgen leisten

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