Helmut Schmidt Altkanzler steht Sarrazin zur Seite

In der Integrationsdebatte hat Altbundeskanzler Helmut Schmidt (SPD) Kritik am Umgang seiner Partei mit Ex-Bundesbanker Thilo Sarrazin geübt. "Der Parteiausschluss Sarrazins ist der falsche Weg", sagte Schmidt "Bild.de".
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Altkanzler Schmidt: Sarrazin nicht aus der Partei ausschließen Quelle: DAPD

Altkanzler Schmidt: Sarrazin nicht aus der Partei ausschließen

HB BERLIN. Er stimme nicht in allen Punkten mit Sarrazin überein, sagte Schmidt: "Aber Sarrazin hat recht, was die Integrationsbereitschaft und -fähigkeit vieler Moslems betrifft: Wer vom Säuglingsalter an in einer völlig europafremden Umgebung groß geworden ist - mit völlig anderem Verhalten gegenüber dem Vater, gegenüber Frauen, mit einem anderen Ehrbegriff -, der lebt sich sehr viel schwerer in die deutsche Gesellschaft ein." Deutschland sei "de facto ein Einwanderungsland", unterstrich der Altkanzler, "aber uns fehlen die Regeln dafür."

Deutschland habe viel zu lange Menschen aufgenommen, "unabhängig davon, was sie können oder leisten", sagte Schmidt. Gegen eine "Einwanderung in unsere Sozialsysteme" hat sich Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) "Bild.de" gegenüber ausgesprochen. Stattdessen setze sie auf qualifizierte Zuwanderung. "Es kommt nicht darauf an, woher jemand kommt, sondern was er kann und will. Deswegen müssen wir umsteuern hin zu qualifizierter Zuwanderung, damit diejenigen, die zu uns kommen, eine gute Ausbildung haben, zu uns passen und das Land voranbringen."

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23 Kommentare zu "Helmut Schmidt: Altkanzler steht Sarrazin zur Seite"

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  • wie bei jeder Diskussion... nur seitenlanges geschwafel:-(((

    Ausländer: ich bin Ausländer in jedem anderen Land außer Deutschland!!!!

    Auswanderer: ich gehe in ein anderes Land, um dort von meiner Arbeitskraft zu leben (genau wie hier in Deutschland)

    Was haben wir jedoch hier: Sozialschmarozzer!!!

    Dabei ist mir dann noch egal woher diese kommen!!!

    Mehr gibt es dazu eigentlich wieder nicht zu sagen.
    Dagegen sollte man was tun! Gegen Menschen die hier arbeiten wollen und können, egal woher, hat doch niemand etwas, solange sie nach den für alle Deutschen gültigen Gesetze leben!

    Merkt hier eigentlich noch jemand wie wir hier verarscht werden?

  • Leider hat die CDU/CSU gegen den Widerstand von den "Linken und Gewerkschaften" die Gastarbeiter eingesetzt wider besseres Wissen, sondern auf Wunsch von italien, Jugoslawien und der Türkei das war der Anfang.

    Der derzeitige innenminister (CDU ex Stasi) hat über 2500 "iraker" einfliegen lassen. Der innenminister weiß aber das diese Menschen NiE in der bRD arbeiten werden!!!!!

  • interessante beiträge.
    ich verstehe nur nicht warum sich einige beschweren die CDU CSU habe nicht hart genug gegen ausländische Schmarotzer durchgegriffen?
    Der einzige der hier permanent blockiert sind Sozies und Grüne z.b im Falle der Abschiebung eines Mehmet in bayern durch hardliner beckstein hat sich vor allem die Roth für den Verbleib dieses hundertfachen Straftäters in Deutschland ausgesprochen.
    Wie gesagt, kommt rot grün ran wird alles nur noch schlimmer!

  • An "Ausländer und Auswanderer" wir sind deswegen so interessant für die Ausländer weil wir ein "Sozialamt" sind. Das Gastarbeiterproblem ist eines unsere Aufgaben und wir müßen es Anpacken umso länger wir warten (Rückführung der Gastarbeiter) umso schärfere Maßnahmen sind erforderlich und ich möchte es Demokratisch und Rechtstaatlich lösen. Natürlich sprechen sie eine andere Aufgabe an, ich bin auch kein Freund von 1 Euro Jobs und den fehlenden Anreizen eine beschäftigung nachzugehen. Diese Aufgabe ist aber schwierig. ich habe nur ein paar ideen: in der Volkswirtschaft gibt es Arbeit+boden+Kapital, wenn ein Faktor teurer wird es durch andere Faktoren verdrängt also müßte der Faktor "Arbeit" günstiger werden durch eine Reduzierung der Sozialabgaben dadurch wird die beschäftigten Zahl erhöht, die Sozialabgaben würde ich Linear Ansteigen lassen (wenig Lohn gleich wenig Steuern, wenig Sozialabgaben=viel Lohn, angemessene Steuern, Normale Sozialabgaben) Damit würde es sich "mehr lohnen" eine beschäftigung nachzugehen und die Unternehmen "Suchen" aktiv neue Mitarbeiter.

    Ein Großteil der Gesetzgebung wird heute in brüssel beschlossen und dir bRD übernimmt diese (auch völligen Quatsch wie ein Antidiskrimienurgsgesetz wir haben ein Grundgesetz!!!!) warum löschen wir nicht alle Gesetze die nach 1980 beschlossen wurden (außer den Umweltschutz und ein paar andere Ausnahmen) evtl. ein Traum?

    Einen Menschen kann man nicht zur Selbständigkeit zwingen (im bezug eine Firma zu gründen) aber die iHKs sind sehr gut aufgestellt und Fördern/Fordern. Eine Vereinfachung des Steuersystems könnte helfen aber Mut zum Risiko????
    Dabei ist es Gesamtwirtschaftlich erstrebenswert das viele Neue Firmen gegründet werden, zum einen neue Chancen zu ergreifen und zum anderen die Konzentration von Kapital in immer wenigen Händen zu verlangsamen.

    Warum schauen wir nicht über den Tellerrand (bRD) die Gesetzgebung in der Schweiz könnte für uns doch interessant sein, das war doch immer die Stärke der Europäischen Länder, das man Neue ideen aufnimmt, einfach Neues probiert die Gesellschaften nicht statisch sind auch wenn es "Schwer" fällt oder die "Alten Eliten" es unterdrücken wollten. Wir haben in dieses Land z. b. den "Kunstdünger" erfunden ohne "Uns" könnten so viele Menschen heute nicht mehr auf der Erde leben. Den Fernseher, Raketen, buchdruck, ideologien (Kommunismus=schöne idee aber leider mit den Menschen nicht möglich, wie jede Utopie appelliert es an das "Gute im Menschen")Auto, Fahrrad, Porzellan in Europa und vieles mehr wir haben auch sehr viele ideen übernommen (Schubkarre aus den Nahen Osten, industrialisierung, Flugzeuge (USA) und vieles mehr. ich denke auch diese Gesellschaft ist ein wenig "Statisch geworden". Vielen geht es noch "zu Gut" und eine Änderung wird erfolgen, wie immer!!!
    Aber warum wir wieder so lange warten???

  • [18] Ausländer und Auswanderer

    Vor den Problemen weglaufen ist immer der Weg des geringsten Widerstandes! Heimatgefühle und Heimatverbundenheit sind ohnehin zwei Paar Stiefel! Wer sein Vaterland liebt, der wird es auch stets Lebensmittelpunkt wählen! Was ihren letzten Absatz angeht, bin ich zumindest ganz bei ihnen! Ein Geert Wilders und seine Freiheitlichen würde uns auch ganz gut tun!

  • @island
    Dass Deutschland zu einem "Sozialamt" verkommen ist, hat, wenn man es genau wissen will, leider ganz andere Gründe. Darunter fällt hauptsächlich die total verkorkste Arbeits- und Sozialpolitik mit ihren ganzen Vorschriften, beschlüssen, Regelungen usw. die keiner nachvollziehen kann.
    Hinzu kommt noch die ganze uneffiziente bürokratie mit ihrem Heerschar an zu vielen und teilweise unfähigen beamten.
    Es kann nun weiss Gott nicht sein, dass wir in einem Land leben, wo Arbeit teilweise so schlecht bezhalt wird, dass es sich im Verglich zu bezogenen Sozialleistungen nicht wirklich "lohnt" zu arbeiten. Es fehlen in Deutschland Anreize sowohl eine Arbeit oder geschweige denn eine eigene Firma zu gründen, weil der Sozialstaat so attraktiv gemacht wurde. Die ganzen brillianten ideen der Regierung der letzten Jahre haben sogar genau das Gegenteil bewirkt als langfristige feste Jobs zu schaffen. Was wir stattdessen gesehen haben ist ein boom von 1-Euro-Jobs und der Leiharbeiter-branche, wo die Arbeiter zu Niedriglöhnen ausgebeutet werden ohne Aussicht darauf, feste Arbeitsverträge zu bekommen.

    Deutschland ist im europäischen Vergleich auf den hintersten Plätzen, wenn es um die Einfachheit bzw. Attraktivität geht, sich selbständig zu machen und eine eigene Firma zu gründen. Die komplizierte Gesetzgebung, die besteuerung sowie die verschiedensten Klauseln, Einschränkungen und Auflagen schrecken einfach zu viele ab.

    in Deutschland leben fast 20% der bevölkerung von Sozialleistungen (Hartz4, Rente, Arbeitslosenhilfe u.a.) Das ist Rekord in Europa. Darunter fallen auch sehr viele Deutsche und nicht nur Ausländer.
    Das sind die eigentlichen Gründe, warum es Deutschland so schlecht geht.

  • Es ist nicht "Ausländerfreundlich" Gastarbeiter hier einzusetzen, genausowenig ist es "Ausländerfeindlich" diese Gastarbeiter wieder nach Hause zu schicken. beide Maßnahmen haben entweder Außenpolitische oder Wirtschaftliche Gründe. besonders die Rückführung ist im Gesamtwirtschaftlichen interesse damit die Arbeitslosigkeit dauerhaft gesenkt wird. Wir haben zwar nach der Heimkehr der Gastarbeiter (Gastarbeiterproblem) immer noch Arbeitslosigkeit, Defizite im Staatshaushalt (Hartz iV Kosten durch Ausländer 17,84 MRD Euro) aber diese Aufgaben lassen sich leichter lösen, wenn wir endlich die Probleme ansprechen und lösen wollen. Natürlich ist der Status der Ausländer unterschiedlich (Gastarbeiter, bürgerkriegsflüchtling, Asylant, Student, Tourist, Terrorist und vieles mehr)
    Es ist lobenswert das in unseren Land "Politisch Verfolgte" Asyl erhalten aber es ist genauso klar das der Asylant nach dem Wegfall des Asylgrundes nach Hause fährt und nicht "Dauerhaft" im unseren Land verweilt. Asylanten wie "Kampfname Willy brandt oder Herr Reuter (ehm. Reg. bürgermeister von berlin) haben sich für das Asylantenrecht eingesezt und sind in ein geteiltes, zerstörtes, besetztes Land zurückgekehrt. Wir haben ASYLMißbRAUCH.

    Oder bürgerkriegsflüchtlinge nach dem bürgerkrieg geht es nach Hause. WArum sind immer noch bürgerkriegsflüchtlinge (z. b. aus ex Jugoslawien) bei uns?

    Denken wir an die "Familienzusammenführung" warum müßen Familien ausgerechnet im "Ausland also die bRD" zusammengeführt werden. Allein in diesen Jahr sind über 30.000 Türken/Kurden in diesen Land eingereist (darunter haben sofort 28.300 Menschen Hartz iV beantragt) ein großer Gewinn aber nicht für uns.

    ich möchte in ein Land leben das auch bürgerkriegsflüchtlinge und Asylanten eine "zeitweise Unterkunft" gewährt nicht weil es ein "Gesetz gibt" oder "Politisch Opportun" sondern weil man helfen möchte.

    Diese Hilfe kann nicht bedeuten das wir das "Sozialamt" der Welt werden! (Wir sind aber leider schon das Sozialamt)

  • @Localplayer
    Es mag durchaus zutreffen, dass in den Zahlen der Auswanderer natürlich auch Ausländer mit deutschem Pass sind aber das ist nicht unbedingt die Mehrheit. Wenn man bedenkt, dass in 2009 die Top Auswanderländer der Deutschen die USA, Schweiz, Polen, Österreich und Großbritannien waren, so bezweifle ich sehr, dass die Ausländer aus diesen Ländern (evtl mit Ausnahme Polen) so heiss darauf waren, den deutschen Pass zu besitzen.

    Den deutschen Auswanderern fehlendes Heimatgefühl vorzuwerfen, halte ich auch nicht unbedingt für zutreffend. Es sollte sich vielmehr die Frage aufwerfen, warum viele Deutsche es vorziehen, ihrem Land den Rücken zu kehren und ihr Glück woanders zu suchen. Die Auswanderer werden schon wissen, warum sie ins Ausland fahren. ich finde es nicht unbedingt verwerflich bei der aktuellen arbeitnehmerfeindlichen und Mittelschicht-feindlichen Politik in Deutschland, die gegen das interesse der bürger arbeitet.

    in anderen Ländern werden Facharbeiter zum Teil viel mehr respektiert und honoriert, während man in Deutschland dazu übergeht, die Mitarbeiter auszubeuten - und dazu mit sinkenden Reallöhnen.

    Auch das Argument, dass es in anderen Ländern Rechte im Parlament gibt ist nicht unbedingt die Konsequenz von Ausländerfeindlichkeit. Denn die Rechten haben noch ganz andere Themen auf ihrer Agenda. Es ist auch Ausdruck von Unzufriedenheit mit dem politischen Umfeld sowie der EU als Konstrukt.

  • Ein guter Rat an die Sozis: Solltet ihr euch nicht klar vom Multikulti-Kurs und der Ausländerpolitik der Grünen abgrenzen, so werdet ihr euch schon bald als bedeutungslosen Junior-Partner von den Grünen wiederfinden!

  • Richtig, weil Sarrazin repräsentiert ja das was von der SPD praktiziert wird.

    Warum steht die SPD nicht dazu?

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