Hetzreden
Haft für Internet-Werbung für El Kaida

Für das Werben für das Terrornetzwerk El Kaida ist ein 37-jähriger Iraker zu drei Jahren Haft verurteilt worden. Der Staatsschutzsenat des Oberlandesgerichts Celle sah es am Donnerstag als erwiesen an, dass der Iraker kurdischer Abstammung Hassbotschaften von El-Kaida-Rädelsführern über einen allgemein zugänglichen Internet-Chatroom verbreitete, um Anhänger für die Terrorgruppe zu gewinnen.

HB CELLE. In den Hetzreden waren terroristische Anschläge verherrlicht und alle Muslime zum Dschihad, zum Heiligen Krieg, aufgerufen worden.

Das Gericht verurteilte den vierfachen Familienvater aus Georgsmarienhütte bei Osnabrück wegen des Werbens um Mitglieder für eine ausländische terroristische Vereinigung in 22 Fällen.

Anfang 2005 war gegen den Mann in München bereits wegen des Verdachts der Bildung einer terroristischen Vereinigung ermittelt worden. Die Vorwürfe wurden wenig später zwar fallen gelassen, der Mann blieb aber im Visier der Fahnder. Die Anklage hatte drei Jahre und zehn Monate Haft gefordert. Die Verteidigung hatte auf Freispruch plädiert.

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