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Hilfsorganisation: Tanja Gönner wird neue GIZ-Chefin

2011 sind die Hilfsorganisationen DED, GTZ und Inwent zur Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit fusioniert. Jetzt bekommt die Firma mit 17.000 Mitarbeitern eine neue Chefin: die CDU-Politikerin Tanja Gönner.

Tanja Gönner (CDU), ehemalige Umweltministerin in Baden-Württemberg, ist die neue Chefin der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ). Quelle: dpa
Tanja Gönner (CDU), ehemalige Umweltministerin in Baden-Württemberg, ist die neue Chefin der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ). Quelle: dpa

EschbornTanja Gönner tritt an diesem Sonntag ihr Amt als neue Vorstandssprecherin der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) an. Die ehemalige baden-württembergische Umweltministerin ist Nachfolgerin von Bernd Eisenblätter, der aus Altersgründen ausscheidet. Die GIZ mit Sitz in Bonn und Eschborn beschäftigt nach eigenen Angaben etwa 17.000 Mitarbeiter und ist in mehr als 130 Ländern aktiv. Gemeinsam mit dem neuen Vorstand will sie das Bundesunternehmen zu einem weltweit führenden Anbieter von Dienstleistungen in der internationalen Zusammenarbeit machen.

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Die GIZ ist aus der Fusion der drei Hilfsorganisationen Deutscher Entwicklungsdienst (DED), Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) und Inwent (Internationale Weiterbildung und Entwicklung) hervorgegangen. Hauptanteilseigner und -geldgeber ist das Entwicklungsministerium. Es steuerte 2011 rund 1,53 Milliarden Euro zum Geschäftsvolumen von 2,03 Milliarden Euro bei. Auf internationale Dienstleistungen entfielen 277 Millionen, auf andere Bundesministerien als Auftraggeber 222,5 Millionen Euro.

Gönner wurde am 23. Juli 1969 in Sigmaringen geboren, absolvierte eine Ausbildung im gehobenen Justizdienst als Diplom-Rechtspflegerin und anschließend ein Jurastudium an der Universität Tübingen. Sie gehört der CDU an und war 2004 bis 2005 Sozialministerin und 2005 bis 2010 Umweltministerin in Baden-Württemberg.

  • 22.11.2012, 13:28 Uhrscharfschuetze

    Welche Qualifikation hat der "Grüne" Minister Alexander Bonde?
    Kein Beruf, kein Studium, nix. Aber Minister, wenn auch nur in einer grünen Regierung.

  • 04.07.2012, 16:38 UhrCoaleonesErbengemeinschaft

    Die vormals "rechte" Hand von Mappus fällt die Treppe rauf und Mappus schickt man in den Keller zum "Tränen" lachen. Komisch, die stets "christlich" anmutende Gesellschaft.

    Mir kennet alles, außer denne zeh Gbote.

  • 01.07.2012, 16:24 Uhrostpirat

    Art 33 II GG

    Jeder Deutsche hat nach seiner Eignung, Befähigung und fachlichen Leistung gleichen Zugang zu jedem öffentlichen Amte.

    Hier ein beredtes Beispiel für Verfassungsanspruch und Verfassungswirklichkeit

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