Hintergrund
Das neue jüdische Zentrum in München

Das neue jüdische Zentrum soll bis Ende 2006 fertig gestellt sein und der Stadt München neues jüdisches Leben einhauchen. Der fast 60 Millionen Euro teure Gebäudekomplex entsteht in der Münchner Innenstadt und wird neben Hauptsynagoge und jüdischem Museum auch eine Schule, einen Kindergarten und ein koscheres Restaurant umfassen.

HB MÜNCHEN. Bei einer Feierstunde mit dem damaligen Bundespräsidenten Johannes Rau und führenden Vertretern der Juden in Deutschland war der Grundstein am 9. November 2003 gelegt worden - dem 65. Jahrestag der Reichspogromnacht. Am 9. November 1938 hatten die Nationalsozialisten in ganz Deutschland Synagogen zerstört, Juden überfallen und jüdische Geschäfte geplündert. Als Zeichen der Erinnerung und zugleich der Aussöhnung war die Grundsteinlegung bewusst auf diesen Jahrestag gelegt worden.

Die Münchner Innenstadt erfährt nach den Worten von Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) mit dem jüdischem Zentrum eine Aufwertung: „Die Jüdinnen und Juden Münchens sollen im Herzen der Stadt eine Heimat haben und die Stadt wird sich im Zentrum mit Geschichte, Gegenwart und Zukunftsperspektiven des Judentums befassen“, ist sich Ude sicher.

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