Hintergrund
Das Problem der Fahnder mit den Kapitalerträgen

Die Hinterziehung von Steuern auf Kapitalerträge wie Zinsen und Dividenden beschäftigt die Steuerfahndung seit Jahren.

HB DÜSSELDORF. Zwar können Bürger der Besteuerung teilweise auf legalem Weg entgehen, indem sie ihrer Bank einen Freistellungsauftrag erteilen. Dieser beläuft sich zurzeit auf 1 600 Euro (3 200 Euro für Verheiratete). Da die Finanzbehörden aber nur eingeschränkte Überprüfungs- möglichkeiten haben, umgehen viele ihre Zahlungspflicht, indem sie ihr Geld in ausländische Steueroasen transferieren. Dass dies nur selten ans Tageslicht kommt, liegt am so genannten Bankgeheimnis. Dies verhindert, dass die Kreditinstitute gezwungen werden können, den Finanzämtern Zinseinnahmen zu melden. Die EU plant deshalb, die Zinssteuer zu vereinheitlichen und das Bankgeheimnis bis 2010 europaweit abzuschaffen. Dies stößt aber in Steueroasen wie etwa Luxemburg auf Widerstand. Sie wollen der Regelung nur zustimmen, wenn auch die Schweiz mitmacht. Die aber lehnt dies bisher kategorisch ab.

Quelle: Handelsblatt

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