Hintergrund
Das Wahlrecht im Saarland

So wählen die Saarländer: Der saarländische Landtag mit 51 Sitzen wird alle fünf Jahre nach dem Verhältniswahlrecht neu gewählt.

HB SAABRÜCKEN. Jeder Wähler hat dabei eine Stimme. Wahlberechtigt sind alle Deutschen ab dem 18. Lebensjahr, sofern sie mindestens seit dem Stichtag drei Monate vor der Wahl ihren Wohnsitz im Saarland haben.

Zur Wahl können sich Wählergruppen und Parteien stellen. Erhalten sie mindestens fünf Prozent der Stimmen, werden ihnen Abgeordnetensitze im Verhältnis zu ihrem landesweiten Wahlergebnis zugeteilt. Bei der Wahl 1999 scheiterten außer CDU und SPD alle Parteien und Gruppen an der Fünf-Prozent-Hürde.

Die der jeweiligen Partei zustehenden Sitze werden zunächst wegen der über die Listen der drei Wahlkreise Saarbrücken, Saarlouis und Neunkirchen zu vergebenden 41 Sitze auf die Kreiswahlvorschläge verteilt. Die restlichen zehn Sitze werden über die Landesliste zugeteilt. Zur Landtagswahl am 5. September sind insgesamt zehn Parteien und Wählergruppen zugelassen. Neben CDU, SPD, FDP, Grünen, NPD und PDS sind das die Grauen Panther, die Deutsche Partei (DP), die Familien- Partei Deutschlands und die Demokratische Soziale Offensive (DSO). DP und DSO treten jedoch nur im Wahlkreis Saarbrücken an.

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