Hintergrund
Das Wahlverfahren bei der NRW-Kommunalwahl

Am 26. September werden die Obersten in den Städten und Gemeinden von NRW gewählt. Spitzenämter gibt es viele: Bürgermeister, Gemeinderatsmitglied, Landrätin, Kreistagsabgeordnete, Bezirksvertreter. Wir erklären das Wahlverfahren bei der NRW-Kommunalwahl.

HB DÜSSELDORF. Bis zu vier Stimmzettel können die Bürger bei der nordrhein-westfälischen Kommunalwahl am 26. September in die Urnen stecken - je nachdem wo sie wohnen. In den kreisfreien Großstädten werden den Bürgern drei Stimmzettel ausgehändigt: einer für den Stadtrat, der zweite für die Bezirksvertretung, der dritte für die Wahl des Oberbürgermeisters. In den kreisangehörigen Städten und Gemeinden erhalten die Wähler sogar vier Stimmzettel: jeweils einen für die Wahl von Gemeinderat und Kreistag, die beiden anderen für die Wahl von Bürgermeister und Landrat.

Bei der Wahl der Kommunalparlamente haben die Wähler jeweils nur eine Stimme. Mit dem Kandidaten in ihrem Wahlbezirk stimmen sie zugleich für dessen Partei. Die Hälfte der zu vergebenden Sitze im Rat geht an die Bewerber in den Wahlbezirken, die jeweils die einfache Mehrheit der gültigen Stimmen erreicht haben. Die andere Hälfte wird über die Reservelisten an Parteien und Wählergruppen verteilt. Die Zahl der Ratsmitglieder richtet sich nach der Größe der Gemeinden. In Gemeinden mit bis zu 5000 Einwohnern werden 20 Ratsmitglieder gewählt, in Großstädten mit mehr als 700 000 Einwohnern 90 Ratsmitglieder.

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