Historisches Tief
SPD stürzt ab

Die SPD ist nach dem Streit um den Umgang mit der Linkspartei in der Wählergunst auf ein historisches Tief gefallen. Auch der Parteivorsitzende Kurt Beck muss eine schwere Schlappe hinnehmen. Bundeskanzlerin Angela Merkel sitzt der Forsa-Umfrage zufolge weitaus fester im Sattel.

HB BERLIN. In der am Mittwoch veröffentlichten wöchentlichen Umfrage des Magazins „Stern“ und des Senders RTL sank sie im Vergleich zur Vorwoche um einen Punkt auf 23 Prozent. Das ist der geringste Wert, den das Forsa-Institut je für die Partei gemessen hat. Die Union liegt mit 38 Prozent weiter vorn. Auch die Werte für FDP (zehn Prozent) und Linkspartei (14 Prozent) änderten sich nicht. Lediglich die Grünen gewannen einen Punkt hinzu und erreichen elf Prozent.

Nochmals gesunken ist das Ansehen des SPD-Vorsitzenden Kurt Beck. Gefragt, wen sie direkt zum Kanzler wählen wollen, entschieden sich 13 Prozent für Beck, einen Punkt weniger als in der Vorwoche. Dies ist ebenfalls der niedrigste Wert, den Beck seit seiner Wahl zum Parteichef im Mai 2006 je bei dem Forsa-Institut hatte. Bundeskanzlerin Angela Merkel soll nach Ansicht von 57 Prozent der Befragten im Amt bleiben.

Für die Umfrage wurden über 2501 Bürger vom 3. bis 7. März befragt.

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