Hochschulrektorenkonferenz
Turbulente Zeiten für Hochschulrektoren

Nach Spannungen im Präsidium der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) ist der seit 2003 amtierende Präsident Peter Gaehtgens (Bild) am Mittwoch überraschend aus „persönlichen Gründen“ zurückgetreten. Übergangsweise hat HRK-Vize Burkhard Rauhut, Rektor der renommierten RWTH Aachen, das Amt übernommen.

Die Führungskrise

Nach Spannungen im Präsidium der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) ist der seit 2003 amtierende Präsident Peter Gaehtgens (Bild) am Mittwoch überraschend aus „persönlichen Gründen“ zurückgetreten. Gaehtgens hatte mit der seit zwei Jahren amtierenden Generalsekretärin Christiane Ebel-Gabriel die HRK intern modernisiert und öffentlich stärker ins Rampenlicht gerückt. Die Herausforderungen sind hoch: Neben Finanzsorgen und drohendem Studentenberg kostet der Umbau auf Bachelor/Master Energie.

Die Zukunft

Übergangsweise hat HRK-Vize Burkhard Rauhut, Rektor der renommierten RWTH Aachen, die Führung der HRK übernommen. Einen neuen regulären Präsidenten wählen die Rektoren im Februar 2006. Von den sieben Stellvertretern steht jedoch keiner für die politische Kärrnerarbeit bereit – die meisten sind damit beschäftigt, ihre Hochschule im rund zwei Mrd. Euro schweren Exzellenz-Wettbewerb von Bund und Ländern zu positionieren. Anders als früher, als aktive Rektoren die HRK führten, sind es neuerdings regelmäßig ehemalige. Ihre Amtszeit wurde von einem auf drei Jahre verlängert.

Die Generalin

Auf die Kompetenz der Generalsekretärin will das Präsidium auch künftig nicht verzichten. Nach dem Rückzug Gaehtgens sprach ihr das HRK-Präsidium das volle Vertrauen aus. Unter der international gut vernetzten Germanistin, die unter anderem das Londoner DAAD-Büro leitete, habe „das Tempo enorm zugenommen“, attestiert Übergangspräsident Rauhut. | bag

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