Hochschulrektorenkonferenz will Lehre verbessern
Studenten sollen für ihre Ausbildung zahlen

Für eine bessere Lehr- und Studienqualität an deutschen Universitäten stimmt eine große Mehrheit bei der Hochschulkonferenz (HRK) für die Einführung allgemeiner Studiengebühren. Dieses Thema war über Jahre stark umstritten.

HB BERLIN. 500 Euro sollen künftig pro Student und Semester in einer „weichen Startphase“ des Modells erhoben werden - später dann auch höhere Beiträge. Bedingung für die Einführung solcher Gebühren sei, dass das Geld vollständig für eine bessere Lehre an den Hochschulen eingesetzt werden kann, berichtete der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Peter Gaehtgens, am Mittwoch in Berlin.

Bafög-Empfänger wollen die Rektoren von den Gebühren solange befreien, bis der Staat mit einem Stipendien- oder Kreditsystem einen sozialen Ausgleich geschaffen habe. Angesichts der hohen Ausgaben von Normal-Studenten für Autos und Handys seien 500 Euro pro Semester ein Betrag, der durchaus zu verkraften sei, sagte Gaehtgens.

Nach den Vorstellungen der Rektoren soll langfristig jede Hochschule über die Höhe der Gebühren selbst entscheiden können. Auch Differenzierungen zwischen einzelnen Fächern sollen möglich sein, etwa höhere Gebühren für Zahnmedizin und niedrigere für Theologie, erläuterte Gaehtgens.

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