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Hohe Beitragseinnahmen : Reserve der Rentenkasse auf Rekordniveau

Die Finanzreserve der Rentenversicherung ist einem Pressebericht zufolge auf einen Rekordwert gestiegen. Beitragszahler dürfen nach einer Senkung zum Jahreswechsel nochmals auf geringere Einzahlungen hoffen.

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Ältere Menschen sitzen auf einer Bank und betrachten den Gardasee. Quelle: dapd
Ältere Menschen sitzen auf einer Bank und betrachten den Gardasee. Quelle: dapd

Wegen der guten wirtschaftlichen Entwicklung und sprudelnder Beitragseinnahmen sind die Rücklagen der Rentenversicherung im vergangenen Jahr stärker geklettert als noch im Dezember prognostiziert. Nach Informationen der „Stuttgarter Zeitung“ stieg die „eiserne Reserve“ zum Jahresende auf 24,1 Milliarden Euro. Damit liegt die Rücklage der Zeitung zufolge auf dem höchsten Wert seit den 70er Jahren - eine Ausnahme bilde das Jahr 1992.

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Der rentenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Peter Weiß (CDU), erwartet, dass die günstige Entwicklung in diesem Jahr anhält. "Alles deutet darauf hin, dass sich im laufenden Jahr die Einnahmesituation in allen Sozialkassen weiter verbessert", sagte Weiß dem Blatt.


Der Beitrag zur Rentenversicherung war zum Jahreswechsel von bisher 19,9 Prozent auf 19,6 Prozent gesenkt worden. Bisherigen Vorhersagen zufolge könnte der Rentenbeitrag 2013 erneut sinken. Eine Beitragssenkung ist gesetzlich vorgeschrieben, wenn die Reserve 1,5 Monatsausgaben übersteigt.

Streit um die Rente mit 67 dauert an

Unterdessen wurden am gestrigen Freitag neue Daten im Streit um die Rente mit 67 bekannt. Die Beschäftigung älterer Menschen ist nach einer Analyse der Arbeitgeber überdurchschnittlich hoch - und damit weitaus besser als bislang dargestellt. Nach deren Berechnung liegt die Quote der am Arbeitsmarkt verfügbaren 60- bis 64-Jährigen mit einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung bei 68,3 Prozent. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) kommt aufgrund einer anderen Berechnungsgrundlage auf einen Wert von aktuell 27,5 Prozent - mit zuletzt stark steigender Tendenz.

„Die Behauptung, in dieser Altersgruppe habe nur jeder Vierte eine sozialversicherungspflichtige Arbeit, ist höchst irreführend“, heißt es dazu in dem Papier der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), das dem Handelsblatt vorliegt. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) warf den Arbeitgebern Schönfärberei vor.

Die Beschäftigungsquote dieser sogenannten rentennahen Jahrgänge spielt eine wichtige Rolle in der Debatte über die Anhebung des Renteneintrittsalters. Die SPD will die Rente mit 67 so lange aussetzen, bis die Quote der 60- bis 64-Jährigen in Beschäftigung auf mindestens 50 Prozent gestiegen ist. Nach Angaben des Arbeitsministeriums liegt die Beschäftigungsquote für alle Erwerbsfähigen zwischen 15 und 65 Jahren bei 51,7 Prozent.

22 Kommentare

  • 30.01.2012, 11:37 UhrAnonymer Benutzer: Doc

    Ach ,lieber Morchel !

    Was soll das Gemotze , es ist doch allgemein bekannt ,daß die Ossi -Wirtschaft von der BRD subventioniert wurde .
    Der Osten war doch finanziell bankrott.
    Die Ostarbeiter wurden doch nur für ihre Anwesenheit bezahlt ebenfalls die Ostmuttis .
    Leider sind die angeblich blühenden Landschaften niemals
    in der Realität angekommenn .
    Also was soll das Gemotze ,die Ostrentner sind real
    vom Westrentner so wie dem Beitragzahler subventioniert worden u.noch werden .
    Und jetzt noch die Euro-Bankrotteure finanziell
    unterstützen .

    Es reicht !!!!

  • 29.01.2012, 11:14 UhrAnonymer Benutzer: Morchel

    @ DOC So, So Ossi Rentnerschwemme Die nicht eingezahlt haben das musst du mal genauer erläutern, diese Menschen haben mehr eingezahlt als der Wessi je kann. Die Frauen haben dort tatsächlich gearbeitet während die Westtante versorgt werden wollt. Man waren die Buschgeldempfänger gierig, ohne jedes mass den Kadaver DDR auszuschlachten, jeder konnte sehen das geht so nicht. Eins kann man getrost aussprechen alles was der Wessi anpackt ist nach hinten los gegangen. Blühende Landschaften in der DDR ohne Menschen, Blühende EU Schulden schon vor dem Anschluss der Ostgebiete und nun zu den 2 billionen Schulden noch eine drauf. Grossfressig waren die Westhelden in den Osten eingefallen frag mal Rittinghaus Sachsenring ein grosser könner nur einer von vielen.Man haben wir manchmal gelacht. Nun auf deutsches Volk im vereinten europa warten noch unbezahlbare Aufgaben auf euch.

  • 29.01.2012, 11:13 UhrAnonymer Benutzer: MaWo

    @ GHi,
    ich bezweifle, dass der "v.g. Herr" ein Beamtenhasser ist.
    Einerseits kostet hassen Energie und das wäre unter Einbeziehung der Realität eine Verschwendung.
    Andererseits ist jedem erfolgreichem Fünftklässer bewusst, dass ohne Kapital keine Zinsen erwirtschaftet werden könnne.
    Nehmen sie diese simple mathematische Tatsache einfach als Grundlage:
    Folglich muss eine Beitragszahlung (Kapitalbildung) und Rente (Zinsen) immer höher sein als keine Beitragszahlung (Kapitalbildung) mit höheren Pensionen (Zinsen).
    Da diese mathematische Unmöglichkeit aber durch den Gesetzgeber in Gesetzesform gekleidet wurde ist das geltendes Recht.
    Tja; woher kommen die gut zwei Billionen Staatsschulden Schulden wohl?
    Wer, glauben Sie, wird letztlich dafür bezahlen müssen? Der verantwortlich lebende Bürger, oder der sich am Staat labende Bürger?!

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