Hungerkatastrophe
Welthungerhilfe fordert politischen Druck

Damit Hilfsorganisationen die hungernden Menschen in Somalia erreichen und versorgen können, fordert die Welthungerhilfe mehr politischen Druck seitens der internationalen Staatengemeinschaft.
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Berlin/ RomKurz vor dem UN-Treffen in Rom hat die Welthungerhilfe von der internationalen Staatengemeinschaft verlangt, politischen Druck auf Somalia auszuüben, damit Hilfsorganisationen die hungernden Menschen dort erreichen und versorgen können. Die Vereinten Nationen gingen davon aus, dass eine Milliarde Dollar notwendig seien, um der drohenden Hungerkatastrophe in Äthiopien, Kenia und Somalia zu begegnen, sagte die Präsidentin der Welthungerhilfe, Bärbel Dieckmann, am Montag im Deutschlandradio Kultur. Noch wichtiger als Geld sei momentan aber der politische Druck auf das von Milizen beherrschte Somalia, damit die Menschen dort überhaupt erreicht werden könnten.

Die Vereinten Nationen und die Afrikanische Union müssten sich jetzt einschalten, forderte Dieckmann: „Wir brauchen einen Zugang zu den Menschen.“ Bisher gebe es internationale Spendenzusagen von rund 400 Millionen Dollar. Die Welthungerhilfe habe inzwischen weit über eine Million Euro gesammelt. Alle privaten Hilfsorganisationen arbeiteten mit Partnern in den von Hunger betroffenen Ländern zusammen und verteilten die Gelder selbst, betonte Dieckmann. Um die Menschen vor dem Hungertod zu retten, müssten jetzt Wasser, Lebensmittel und Zelte geliefert werden. Erst danach mache weitergehende Hilfe wie die Verteilung von Saatgut oder bessere Bewässerungssysteme wieder Sinn. 

Die UN haben angesichts der Hungerkatastrophe in Ostafrika für heute (Montag) ein internationales Treffen in Rom einberufen. Es gehe vor allem darum, solch schweren Hungersnöten langfristig vorzubeugen, hieß es vorab. Mindestens 120 Millionen Dollar (rund 83,5 Millionen Euro) seien notwendig, um landwirtschaftliche Soforthilfe zu leisten.

damit Hilfsorganisationen die hungernden Menschen dort erreichen und versorgen können. Die Vereinten Nationen gingen davon aus, dass eine Milliarde Dollar notwendig seien, um der drohenden Hungerkatastrophe in Äthiopien, Kenia und Somalia zu begegnen, sagte die Präsidentin der Welthungerhilfe, Bärbel Dieckmann, am Montag im Deutschlandradio Kultur. Noch wichtiger als Geld sei momentan aber der politische Druck auf das von Milizen beherrschte Somalia, damit die Menschen dort überhaupt erreicht werden könnten.

Die Vereinten Nationen und die Afrikanische Union müssten sich jetzt einschalten, forderte Dieckmann: „Wir brauchen einen Zugang zu den Menschen.“ Bisher gebe es internationale Spendenzusagen von rund 400 Millionen Dollar. Die Welthungerhilfe habe inzwischen weit über eine Million Euro gesammelt. Alle privaten Hilfsorganisationen arbeiteten mit Partnern in den von Hunger betroffenen Ländern zusammen und verteilten die Gelder selbst, betonte Dieckmann. Um die Menschen vor dem Hungertod zu retten, müssten jetzt Wasser, Lebensmittel und Zelte geliefert werden. Erst danach mache weitergehende Hilfe wie die Verteilung von Saatgut oder bessere Bewässerungssysteme wieder Sinn. 

Die UN haben angesichts der Hungerkatastrophe in Ostafrika für heute (Montag) ein internationales Treffen in Rom einberufen. Es gehe vor allem darum, solch schweren Hungersnöten langfristig vorzubeugen, hieß es vorab. Mindestens 120 Millionen Dollar (rund 83,5 Millionen Euro) seien notwendig, um landwirtschaftliche Soforthilfe zu leisten.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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