Im Zuge von Hartz IV will Rotes Kreuz freie Stellen duch Ein-Euro-Jobs abdecken
Rotes Kreuz will Tausende Billig-Jobs schaffen

Der Bedarf ist hoch, die Arbeit attraktiv. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) will im Zuge von Hartz IV mehrere Tausend gemeinnützige Billigjobs zu schaffen.

HB OSNABRÜCK/BERLIN. In sozialen Einrichtungen wie der stationären Altenpflege gebe es Bedarf an zusätzlichen Hilfeleistungen, sagte DRK-Präsident Rudolf Seiters der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.

Ein Teil davon könnte über Ein- und Zwei-Euro-Jobs für Bezieher des künftigen Arbeitslosengeldes II gedeckt werden. „Dieses Angebot an gemeinnützigen Billigjobs ist gegenüber Arbeitslosen, die hinzuverdienen können, vertretbar und für sie auch attraktiv“, sagte der frühere CDU-Bundesinnenminister.

Dies gelte umso mehr, wenn die Tätigkeit bei gemeinnützigen Organisationen längerfristig angelegt sei und mit qualifizierenden Begleitmaßnahmen verbunden werde.

Seiters betonte, wenn die Bedingungen für Integration und Qualifizierung stimmten, könnten beim DRK für arbeitslose Zuverdiener „durchaus mehrere Tausend Plätze zur Verfügung gestellt werden“.

Er verwies dabei auf die guten Erfahrungen des DRK mit den derzeit 12 500 Zivildienstleistenden und 2500 jungen Frauen und Männern im Freiwilligen Sozialen Jahr.

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