In Bayern gaben die Behörden Entwarnung
Zwei weitere Bauernhöfe wegen Dioxin-Verdachts gesperrt

In Deutschland sind zwei weitere Höfe gesperrt worden, die vermutlich mit Dioxin belastetes Futtermittel aus den Niederlanden bezogen haben.

HB DÜSSELDORF. Ein Betrieb befinde sich in Niedersachsen und ein weiterer in Nordrhein-Westfalen, teilte am Dienstag das Bundesverbraucherschutzministerium in Berlin mit. Die Schließungen gingen auf Hinweise des niederländischen Landwirtschaftsministeriums zurück, das seit dem Dioxin-Fund bei einem Herstellern in dem Nachbarland recherchiert, welche Betriebe belastetes Futtermittel erhalten haben könnten.

In Nordrhein-Westfalen sind nach Angaben von Umweltministerin Bärbel Höhn (Grüne) nun fünf Betriebe gesperrt. Auslöser der Belastung war offenbar eine mit dem stark Krebs erregenden Gift belastete Tonerde - so genanntes Kaolinit -, die Kartoffelverarbeiter bei der Sortierung der Kartoffeln einsetzen. Das Berliner Ministerium teilte mit, die bisherigen Messergebnisse verdächtiger Proben hätten nur in einer von 70 Milchproben und in keiner der bislang geprüften Fleischproben eine Überschreitung der zulässigen Höchstmengen ergeben.

In Bayern gaben die Behörden Entwarnung nach der Überprüfung eines kartoffelverarbeitenden Betriebes. Nach Behördenangaben wurden keine unzulässige Belastung entdeckt. Der Betrieb stand in Verdacht, auch die belastete Ton-Erde verwendet zu haben. Allerdings stehen auch in Bayern noch weitere Untersuchungen aus.

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