In Berlin wird die Leistungsebene verstärkt
BKA-Standorte sollen offenbar bleiben

Bis zu 500 Beschäftigte des Bundeskriminalamtes (BKA) sollen offenbar nach Berlin umziehen. Das berichtet die „Frankfurter Rundschau“ unter Berufung auf Koalitionskreise. Die Standorte Wiesbaden und Meckenheim bei Bonn sollen demnach beibehalten werden.

HB FRANKFURT/M. Gleichzeitig solle aber - wie erwartet - die Leitungsebene in Berlin gestärkt werden. Bundesinnenminister Otto Schily werde die Pläne in dieser Woche verkünden, hieß es.

Der Sprecher des Innenministeriums, Rainer Lingenthal, sagte der dpa am Sonntag, es handele sich bei dem Bericht um Spekulationen. „Es ist noch nichts entschieden.“ Schily habe noch nicht einmal eine entsprechende Vorlage vom BKA erhalten.

Der Minister war zu Beginn des Jahres heftig kritisiert worden, weil er die Schließung des Standortes Meckenheim und eine Verlagerung der BKA-Führungsebene von Wiesbaden nach Berlin ohne Absprache mit den Betroffenen, den Landesregierungen und der Bundestagsfraktionen bekannt gab. Er zog daraufhin die Entscheidung zurück, entließ BKA- Chef Ulrich Kersten, der in seinem Auftrag die Pläne erarbeitet hatte, und kündigte eine ergebnisoffene Prüfung an.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%