In der Koalition regt sich Widerstand gegen Rentenpläne
Grüne kritisieren Streichung von Ausbildungszeiten

Die Bundesregierung hält ungeachtet der Kritik der Grünen an ihrem Plan fest, bei der Berechnung der Rente die Studienzeiten zu streichen.

HB BERLIN. Die geplante Neuregelung setze das falsche Signal für Bildung und Ausbildung, sagte der parlamentarische Geschäftsführer der Grünen, Volker Beck, am Mittwoch. An diesem Punkt gebe es noch keine Einigung in der Koalition. Zuvor hatten bereits die Union und Teile der SPD den Plan kritisiert. Nach dem Willen von Sozialministerin Ulla Schmidt sollen als Maßnahme zur Stabilisierung der Renten künftig Ausbildungszeiten bei der Berechnung der Rentenhöhe nicht mehr berücksichtigt werden sollten.

Regierungssprecher Bela Anda wies die Kritik an den Plänen zurück. Es bleibe bei dem Beschluss, der auf der Renten-Klausur der Koalition am Sonntag in Kenntnis aller Beteiligten gefällt worden sei, sagte Regierungssprecher Bela Anda. Dabei habe es keine Ablehnung gegeben, sagte er zu Kritik aus Reihen der Grünen.

Der Sprecher von Sozialministerin Ulla Schmidt (SPD) sagte, zwar werde in den Koalitionsfraktionen über das Rentenpaket gesprochen. Der Wegfall des „Privilegs“, der für Akademiker niedrigere Renten bedeutet, stehe aber nicht zur Disposition. Hier werde „etwas abgeschafft, was andere nicht haben“, sagte Sprecher Klaus Vater.

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