In Nordafghanistan
Deutscher Soldat bei Anschlag getötet

Verteidigungsminister Franz Josef Jung hat bestätigt, dass ein deutscher Soldat im Norden Afghanistan ums Leben gekommen ist. Drei weitere deutsche Soldaten wurden bei dem Anschlag mit einer Sprengfalle verletzt. Es war der zweite Anschlag auf Bundeswehrsoldaten in Afghanistan innerhalb von drei Wochen.

HB BERLIN. Verteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) hat am Mittwoch bestätigt, dass bei einem Anschlag auf deutsche Soldaten in Afghanistan ein Mann ums Leben kam. Drei weitere deutsche Soldaten wurden nach seinen Angaben bei dem Anschlag verletzt. Es habe sich um einen „feigen, hinterhältigen Anschlag“ mit einer Sprengfalle gehandelt.

Jung sprach den Angehörigen sein Anteilnahme aus. Er räumte ein, es gebe eine verschärfte Sicherheitslage im Norden Afghanistans, wo die deutschen Soldaten stationiert sind. Die Bundeswehr werde aber ihrer Aufgabe weiter nachkommen - auch zur Sicherheit der Bundesbürger. Denn in Afghanistan dürften nicht wieder Ausbildungscamps für Terroristen entstehen.

Die Patrouille war den Informationen zufolge am Mittwoch rund sechs Kilometer südlich von Kundus-Stadt in die Sprengfalle geraten. Die Soldaten kämen aus einer Fallschirmjäger-Einheit in Zweibrücken (Rheinland-Pfalz).

Vor drei Wochen waren in der Region drei deutsche Soldaten bei einem Anschlag verletzt worden, zwei davon lebensbedrohlich. Zu dieser Tat hatten sich die fundamental islamistischen Taliban bekannt.

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