In NRW beteiligten sich am Samstag 2000 Beschäftigte an Warnstreiks
Verdi droht mit „Schnecken-Post"

Vor Beginn der dritten Verhandlungsrunde am Dienstag im Tarifkonflikt bei der Deutschen Post hat die Gewerkschaft Verdi bundesweite Streiks der Postbediensteten angekündigt, sollte es nicht zu einer Einigung kommen.

HB BERLIN/ESSEN. Sollte in der dritten Verhandlungsrunde am 1. und 2. Juni in Münster keine Einigung erzielt werden, werde bundesweit die Arbeit niedergelegt, sagte ein Verdi-Sprecher am Montag in Berlin. Die Warnstreiks der vergangenen Tage hätten die große Streikbereitschaft der Postbeschäftigten deutlich gemacht.

Am Dienstag werden die Tarifverhandlungen für die 160 000 Postbeschäftigten fortgesetzt. „Die Leute sind sauer. Wir haben organisatorisch alles vorbereitet. Das kann sehr schnell losgehen“, sagte der Verdi-Sprecher.

Am Samstag hatten sich in Nordrhein-Westfalen mehr als 2000 Briefzusteller an den vor mehr als einer Woche begonnenen Warnstreiks beteiligt. Mehrere hunderttausend Briefe und Pakete blieben vorübergehend liegen. Verdi fordert Einkommenserhöhungen von vier Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monat.

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