Inflation
Tarifverdienste steigen schneller als Preise

Die niedrige Inflation in Deutschland hat die Kaufkraft vieler Arbeitnehmer im Frühjahr gestärkt. Im Baugewerbe gab es ein unterdurchschnittliches Lohnwachstum.

HB BERLIN. Die tariflich vereinbarten Monatslöhne und -gehälter stiegen im April um durchschnittlich 2,8 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte. Die Stundenlöhne kletterten mit 2,6 Prozent etwas geringer, da einige Tarifabschlüsse eine längere Wochenarbeitszeit vorsehen. Das reichte aber erneut zu einem Kaufkraftzuwachs, da die Teuerungsrate nur 0,7 Prozent betrug. Im Januar waren die Verdienste um 2,4 Prozent gestiegen, bei einer Inflationsrate von 0,9 Prozent.

Den stärksten Lohnzuwachs gab es für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst mit 3,3 Prozent. Im Gastgewerbe fiel das Plus mit 1,5 Prozent am geringsten aus. Auch im Baugewerbe gab es ein unterdurchschnittliches Lohnwachstum von 1,7 Prozent.

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